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Avatar von Mathematiker
  • Mathematiker

mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2014

Relative Armut gibt es auch in Beverly Hills

, denn relative Armut orientiert sich einzig und allein am relativen Abstand zum Medianeinkommen. Und wer sich dort nur einen Rolls Royce leisten kann, ist arm.
Also Rosa Luxemburg-Jünger: Bitte übernehmen Sie!

In Staaten, wie Botswana, in der fast alle Bürger am Hungertuch nagen, gibt es nur eine sehr, sehr geringe relative Armut, denn der Bürger mit dem Medianeinkommen ist ja ebenfalls arm.

Erst wenn der Sozialismus vollendet ist, wird die Armut besiegt sein:
- Egal ob die Leute nun arbeiten oder nicht, sie bekommen praktisch das selbe Geld.
- Die kleine Oberschicht der Funktionäre und Systemlinge ist weit vom Median entfernt und fällt nicht weiter ins Gewicht. Schließlich geht es hier ja nicht um den Durchschnitt.

PS: Geldwerte Vorteile werden natürlich nicht berücksichtigt.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (22.08.2023 09:04).

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  • Avatar von so_ist_es
    • so_ist_es

    mehr als 1000 Beiträge seit 26.08.2005

    Absoluten Reichtum gibt es auch in Botswana

    Antwort auf Relative Armut gibt es auch in Beverly Hills von Mathematiker.

    Was wolltest Du nochmal sagen?

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  • Avatar von Nethlem
    • Nethlem

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.02.2009

    Antwort auf Absoluten Reichtum gibt es auch in Botswana von so_ist_es.

    so_ist_es schrieb am 22.08.2023 10:23:

    Was wolltest Du nochmal sagen?

    Ich glaube irgendwas in der Art; "Ist alles relativ, schaut doch mal nach Niger, die sind arm! Deutschland ist dagegen objektiv voll reich, selbst die armen hier!1"

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.06.2004

    Antwort auf Absoluten Reichtum gibt es auch in Botswana von so_ist_es.

    so_ist_es schrieb am 22.08.2023 10:23:

    Was wolltest Du nochmal sagen?

    Der übliche Sozialneid halt, nach oben buckeln und nach unten treten. Insofern nix neues...

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  • Avatar von Ostblock
    • Ostblock

    191 Beiträge seit 18.08.2021

    Beverly Hills als amerikanisches Shithole

    Antwort auf Relative Armut gibt es auch in Beverly Hills von Mathematiker.

    Relative Armut gibt es auch in Beverly Hills

    Entweder du kannst nicht rechnen, lieber Mathematiker, oder du versuchst den Telepolis-Lesern Sand in die Augen zu streuen.

    Für die Berechnung des Medians spielt es überhaupt keine Rolle, wieviel am oberen Ende der Einkommenspyramide verdient wird. Man kann annehmen, daß das Medianeinkommen in Beverly Hills nicht sehr viel höher ist als in irgendeinem Slum von Los Angeles.

    Das liegt daran, daß die Reichen von Beverly Hills ja wohl ihre Hemden nicht selber bügeln oder ihren Rasen mähen, sondern daß sie dafür Personal haben. Vorzugsweise mexikanisches, denn denen können sie Hungerlöhne zahlen.

    Nehmen wir mal zum Beispiel einen Beverly Hills-Haushalt mit sechs Bewohnern an. Fünf Dienstboten und der Hausherr. Die fünf Arbeitssklaven verdienen 2000 Dollar im Monat, nur mal so angenommen. Der Hausherr verdiene 15 Millionen Dollar im Jahr.

    Wie hoch ist das Medianeinkommen in diesem Haushalt?

    Kriegst du es selber raus, oder soll ich es dir sagen? Es sind 2000 Dollar im Monat. Das liegt an der Berechnungsweise des Median, die dir sicher wohl bekannt ist, mein Freund.

    Google gibt das Medianeinkommen in den USA für 2019 mit ca. 31.000 Dollar an, das sind 2580 Dollar im Monat. Wer weniger hat ist arm dran.

    Im Jahr 2023 liegt die Sparrate der amerikanischen Haushalte bei 4,6%. Das ist ein historisches Tief. Grund ist die Inflation. Viele Leute leben von der Hand in den Mund.

    34 Millionen Amerikaner, darunter 9 Millionen Kinder, hungern.

    Also nochmal, lieber Mathematiker: entweder du kannst nicht rechnen, oder du willst den Telepolis-Lesern Sand in die Augen streuen. Ich nehme an, du kannst gut rechnen.

    Freundschaft!

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