Ansicht umschalten
Avatar von Mathematiker
  • Mathematiker

mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2014

Jetzt wird es richtig skurril

Aber das Aufregendste an Argentinien ist auf der Tribüne. Wie bei jeder Weltmeisterschaft haben sich die Fans zur Unterstützung ihrer Mannschaft einfallsreiche Gesänge ausgedacht.

Ich fand es äußerst interessant, wie viele Argentinier ihren Weg nach Katar auf die Tribüne gefunden hatten und wie wenig Europäer.

In Argentinien wurde ich geboren. Das Land von Diego und Lionel, der jungen Männer auf den Malvinas werde ich nie vergessen.

Das "antiimperialistisch" ist hier äußerst erheiternd. Die Argentinier definieren ihren Anspruch auf die Inseln über den Herrschaftsbesitz der Spanier. Diese hatten damals mit den Portugiesen im Vertrag von Tordesillas den Atlantik untereinander aufgeteilt.
Warum jetzt die Ansprüche aus der spanischen Zeit weniger kolonialistisch sind, als die englischen, erschließt sich mir nicht.
Es gilt sogar umgekehrt: Die Briten hatten die Bewohner der Falklands abstimmen lassen und die wollten bei GB bleiben.

Zuhören. Verbreite das Wort. Sie spielen für Frankreich, aber sie sind alle aus Angola. Wie schön, sie werden weglaufen. Sie ficken Shemales wie die Schwuchtel von Mbappé. Seine Mutter ist Nigerianerin. Sein Vater ist aus Kamerun. Aber in seinem Pass steht... Nationalität: Französisch.

Und das alles aus dem Munde derer, die gegen Imperialismus und Faschismus skandierten!

Wie lustig. Die Argentinier sind von ihrer Einstellung viel näher an Katar, als bei der bunten Truppe. Die Argentinier sind selber größtenteils Kinder oder Nachfahren von Einwanderern. Nur halt Nachfahren von Europäern und/oder der indigenen Bevölkerung. Nachfahren von Afroamerikanern haben die kaum. Ganz im Gegensatz zum alten Rivalen Brasilien. Da kann man dann auch fröhlich rassistisch sein und sich über die blöden Europäer lustig machen.

Mit "links", "Antiimperialismus" oder gar "Faschismus" hat das alles sowieso nichts zu tun.

Ich werde mir alle Spiele ansehen und eine Menge Bier trinken.

Da hat der Lula gleich die richtige Einstellung zum Thema Unterhaltung an den Tag gelegt.
Einen Fußballkrieg mit 2100 Toten gab es woanders in Latein-Amerika.

Bewerten
- +
Ansicht umschalten