Für die Produktion sei es schwierig, an Äpfel für ein Jahr zu gelangen. Die Früchte müssten aus anderen Regionen bezogen werden. Dafür müsse man tiefer in die Tasche greifen, klagt Ralf Walther vom Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien.
Ich rede mal als Hobby-Obstbauer eines relativ kleinen Grundstücks in BW, der in den vergangenen Jahrzehnten immer max. einen PKW-Anhänger + Kofferraum voll zur Fruchtsaft-Kelterei gebacht hat, aber soviel wie es irgendwie ging selbst Äpfel verbraucht hat (inkl. als Apfelmus in der Tiefkühltruhe etc.): Ich kenne soviele Hobby-Obstbauer mit deutl. größeren Grundstücken, die es einfach leid sind:
- so wenig Geld für die ganze Arbeit zu bekommen (komisch, in anderen Bereichen wird für Fair-Trade & Co. geworben...).
- keine Zäune mehr aufstellen zu dürfen, was Dieben (was es hier regelm. gibt) die Arbeit viel leichter macht, weil irgendwelche Deppen meinen "die armen Viecher", obwohl ich in der ganzen Umgebung nur 1-2x in 30 Jahren(!) ein Tier gesehen habe, was offenbar wg. dem Zaun nicht mehr selbst den Weg raus gefunden hat.
- keine auch kleinen Hütten mehr aufstellen dürfen, um nicht alles Werkzeug immer im Auto mitschleppen zu müssen und um dort auch mal etwas feiern zu können.
Die schmeißen die Äpfel z. T. anhängerweise weg! Und Grundstück, wo es früher Wartelisten gab, finden keine Pächter mehr (evtl. auch weil die Leute sich nur für die Natur einsetzen wollen, wenn man medienwirksam Schilder hochheben, Sachen beschädigen oder sich festkleben kann).
In BY ist das viel besser - obwohl die keinen grünen MP haben...
notting