Ansicht umschalten
Avatar von wechselkröte
  • wechselkröte

152 Beiträge seit 04.12.2015

Gleiche Strategie wie in Syrien

- Bombadierung von Krankenhäusern
- "Double Tap"-Attacken - wenn sich die Hilfkräfte nach der ersten Attacke einfinden, schlägt die zweite Rakete ein.

Militärexperte Gady über Russlands gezielte Terrorstrategie gegen Zivilbevölkerung
https://www.derstandard.at/story/3000000227817/militaerexperte-gady-ueber-russlands-gezielte-terrorstrategie-gegen-zivilbevoelkerung

Mit den Angriffen soll eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst werden, analysiert der Stratege in der "ZiB 2" bei Tarek Leitner.

Mit weiteren Flüchtligen will Russland den Druck auf den Westen erhöhen.

Bewerten
- +
  • Avatar von Arutha
    • Arutha

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2015

    Antwort auf Gleiche Strategie wie in Syrien von wechselkröte.

    wechselkröte schrieb am 10.07.2024 18:11:

    - Bombadierung von Krankenhäusern
    - "Double Tap"-Attacken - wenn sich die Hilfkräfte nach der ersten Attacke einfinden, schlägt die zweite Rakete ein.

    Militärexperte Gady über Russlands gezielte Terrorstrategie gegen Zivilbevölkerung
    https://www.derstandard.at/story/3000000227817/militaerexperte-gady-ueber-russlands-gezielte-terrorstrategie-gegen-zivilbevoelkerung

    Mit den Angriffen soll eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst werden, analysiert der Stratege in der "ZiB 2" bei Tarek Leitner.

    Mit weiteren Flüchtligen will Russland den Druck auf den Westen erhöhen.

    Stimmt.. gleiche Strategie wie in Syrien. Eigentlich gleiche Strategie wie in allen Kriegen
    "Der Gegner begeht absichtlich Grausamkeiten..."
    Das ist wohl eine der wichtigsten Propagandaregeln.
    Ist so, frag die Russen, die sagen das gleiche.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von IngmarBergmann
    • IngmarBergmann

    277 Beiträge seit 19.11.2015

    Antwort auf Gleiche Strategie wie in Syrien von wechselkröte.

    Ja, auch da fanden die Angriffe immer "termingerecht" statt für den Westen.
    Ganz schön blöd die Russen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von kemmerich
    • kemmerich

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.02.2020

    Gleiche Strategie wie überall

    Antwort auf Gleiche Strategie wie in Syrien von wechselkröte.

    wechselkröte schrieb am 10.07.2024 18:11:

    - Bombadierung von Krankenhäusern
    - "Double Tap"-Attacken - wenn sich die Hilfkräfte nach der ersten Attacke einfinden, schlägt die zweite Rakete ein.
    (...)
    Mit den Angriffen soll eine neue Flüchtlingswelle ausgelöst werden, analysiert der Stratege in der "ZiB 2" bei Tarek Leitner.

    Mit weiteren Flüchtligen will Russland den Druck auf den Westen erhöhen.

    Die Terrorisierung von Zivilisten ist seit dem 2. Weltkrieg Standard. Keine Kollateralschäden, wohlgemerkt, sondern gezielter und unfassbar grausamer Terror. Die strategischen Ziele mögen sich von Fall zu Fall im Detail unterscheiden (meist ist es Zermürbung), was aber nichts an der Tatsache ändert, dass das moralisch verwerflich ist wie nichts anderes; doch Moral ist im Krieg eben nicht der Maßstab, da kann in der Genfer Konvention stehen, was will. Alles hat sich dem Ziel "Sieg" unterzuordnen. Daher ist im Krieg alles aufgehoben, was im zivilen Leben von Bedeutung ist. Der Krieg hat seine eigenen Regeln. Er ist nicht, wie der zu Tode zitierte von Clausewitz meinte, "die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln", sondern eine ganz andere Welt. Was wohl auch der Grund dafür sein dürfte, dass die allermeisten derjenigen Soldaten, die das Gemetzel überlebt haben, gebrochen aus der Schlacht zurückkehren und massive Schwierigkeiten haben, in das zivile Leben zurückzufinden.

    Wolfgang Borchert beschreibt einen aus der Schlacht zurückgekehrten Soldaten, der nicht verstehen kann, dass er für einen Raubmord verurteilt wird. Er hatte einfach nur Hunger und traf auf einen Mann, der einen Laib Brot bei sich trug. Den schlug er tot. "Man darf niemanden umbringen", sagt der Richter, doch der Soldat versteht es einfach nicht.

    Zu bekämpfen ist also der Krieg an sich. Die Frage ist also immer und jederzeit, was man tun kann, damit es gar nicht erst dazu kommt.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von DvHinHH
    • DvHinHH

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2015

    Antwort auf Gleiche Strategie wie überall von kemmerich.

    Zu bekämpfen ist also der Krieg an sich. Die Frage ist also immer und jederzeit, was man tun kann, damit es gar nicht erst dazu kommt.

    Glaubhafte Abschreckung - ich sag's immer wieder - glaubhafte Abschreckung.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von kemmerich
    • kemmerich

    mehr als 1000 Beiträge seit 11.02.2020

    Antwort auf Re: Gleiche Strategie wie überall von DvHinHH.

    DvHinHH schrieb am 10.07.2024 19:34:

    Zu bekämpfen ist also der Krieg an sich. Die Frage ist also immer und jederzeit, was man tun kann, damit es gar nicht erst dazu kommt.

    Glaubhafte Abschreckung - ich sag's immer wieder - glaubhafte Abschreckung.

    Ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer Friedensstrategie, da stimme ich zu. Man muss aber auch politisch dem Frieden zuarbeiten, und zwar nicht nur sonntags und in Sonntagsreden. Sondern immer und bei allem, was man tut. Auch das unverzichtbar. Die USA haben das - traditionell, muss man leider sagen - sträflich vernachlässigt.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von DvHinHH
    • DvHinHH

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2015

    Antwort auf Re: Gleiche Strategie wie überall von kemmerich.

    Ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer Friedensstrategie, da stimme ich zu. Man muss aber auch politisch dem Frieden zuarbeiten, und zwar nicht nur sonntags und in Sonntagsreden. Sondern immer und bei allem, was man tut. Auch das unverzichtbar. Die USA haben das - traditionell, muss man leider sagen - sträflich vernachlässigt.

    nun ja - die USA werden derzeit nicht angegriffen...
    Und ja - Dialog ist wichtig. Dabei kommt es aber entscheidend darauf an, dass man eine Sprache spricht, die der andere versteht.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von fuckup2
    • fuckup2

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2022

    Antwort auf Re: Gleiche Strategie wie in Syrien von IngmarBergmann.

    IngmarBergmann schrieb am 10.07.2024 19:06:

    Ja, auch da fanden die Angriffe immer "termingerecht" statt für den Westen.
    Ganz schön blöd die Russen.

    Wenn Du das Gefühl haben solltest, dass das so dermaßen sackdoof ist, dass es sich dabei nur um Propaganda handeln kann: Das ist Teil der Strategie. Der Zuschauer ist perplex und der Täter kommt ungeschoren davon.

    Russland hat so einen Wahn mit historischen Jubiläen, Staatsfeiertagen, solchen Meetings, etc. pp. Da kann man die Uhr nach stellen. Z.B. die Eskalation 2022 kam pünktlich zum achtjährigen Jubiläum des Krieges

    Bewerten
    - +
  • Avatar von fuckup2
    • fuckup2

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.09.2022

    Antwort auf Re: Gleiche Strategie wie überall von DvHinHH.

    DvHinHH schrieb am 10.07.2024 20:07:

    Ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer Friedensstrategie, da stimme ich zu. Man muss aber auch politisch dem Frieden zuarbeiten, und zwar nicht nur sonntags und in Sonntagsreden. Sondern immer und bei allem, was man tut. Auch das unverzichtbar. Die USA haben das - traditionell, muss man leider sagen - sträflich vernachlässigt.

    nun ja - die USA werden derzeit nicht angegriffen...
    Und ja - Dialog ist wichtig. Dabei kommt es aber entscheidend darauf an, dass man eine Sprache spricht, die der andere versteht.

    In Russland gilt nur die Sprache der Gewalt, und Putin spricht sie fließend.

    https://www.rnd.de/politik/markus-lanz-am-donnerstag-in-russland-gilt-nur-die-sprache-der-gewalt-JMYC7XOFEBFATAWGWAVU4FDEGE.html

    Bewerten
    - +
Ansicht umschalten