diese 170 Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein ladendes Fahrzeug mit Sicherheit fossilen Strom verbrauchen wird, weil das Quantum aus Erneuerbaren begrenzt ist. Das stimmt schon heute nicht, denn im Moment des Überangebots werden Windräder und PV-Anlagen einfach abgeschaltet. Jede größere Anlage muss eine Einrichtung haben, die dem Betreiber eine Stillegung erlaubt. Womit wir wieder an dem Punkt sind wie früher: die Erneuerbaren müssen die Flexibilität herstellen, während Kohle und Atom, diese unflexiblen Klötze, konstant laufen dürfen.
Wenn nun in dieser Phase ein ladender Autofahrer hinzu kommt, wird er natürlich keinen Fossilstrom bekommen, vielmehr wird man eine abgeschaltete PV wieder zuschalten.
Langfristige Lösung des Problems: flexible Preise im Tagesverlauf. Das stellt sicher, dass geladen wird, wenn der Strom billig ist. Wobei bekanntermaßen auch negative Preise möglich sind. Einmal volladen und man bekommt noch zehn Euro heraus.
Harte Zeiten für die AfD. Klagen über zu hohe Spritpreise sind dann vom Odium des längst Vergangenen umgeben.
Gruß Artur