Sie sind echt süß! Vor allem durch die logischen Wiedersprüche in ihren verschiedenen Kommentaren.
Zuerste schreiben Sie:
Unsere Unfähigkeit, den Kapitalismus zu verlassen, hat wenig mit herrschenden Klassen zu tun.
Was ich für einen fatalen Irrtum halte, denn wer beherrscht die Bevölkerungen in einer Art , dass sie eben nicht zur Selbstinitiative greifen will oder kann, und wer hindert sie daran mit Gewalt, wenn sie es trotzdem versuchen - siehe Geschichte des Widerstandes.
Dann fragen Sie nach einer "Übergangsökonomie" ohne zu berücksichtigen, dass eine kapitalische Weltordnung im Kern extrem hierarchisch und autoritär und im Ernstfall totalitär ist. Eine Übergangsslösung wäre also eine Art Reformmodell. Aber Totalitarismus lässt sich nun mal nicht reformieren. Der endet entweder indem er militärisch besiegt wird (zB. Nazideutschland durch die UDSSR) oder im Zusammenbruch durch inner Widersprüche (zB. Staatskapitalismus à la UDSSR).
Die Frage nach der Übergangslösung ist also unrealistisch oder sogar naiv, denn sie setzt eine Freiwilligkeit der Kapitalherrschaft vorraus, sich selber aufzugeben. Die geht aber lieber mit Pauken und Trompeten unter.
Der Untergang des Kapitalismus ist ihm inplizit, d.h. seiner Ideologie. Ein historischer Fakt dazu ist, dass die Übernahme der Macht durch eine Kapitalelite schon seit Jahrtausenden die Ursache des Untergang von Gesellschaften, Kulturen und Imperien ist. Gut beleget zB. von Micheal Hudson.
Es kann also keine Übergangsökonomie geben. Daher gehe ich auch nicht auf Ihren diesbezüglichen Punkt ein. Ihr "ausgefeilter Plan" ist ein Hirngespinnst. Wer sollte den ausfeilen und vor allem durchsetzen gegen das Gewaltmonopol der Kapitalmacht. Lesen Sie bitte die Publikationen der sogenannten Kapitalelite. Für die sind wir, Sie und ich und unsersgleichen seit geraumer Zeit unnütze Fresser, die man über Bevölkerungsdeziemierung loswerden will.
Auf den "klimabedingten Zivilisationsbruch" könne sie indes lange warten. Der kapitalbedingte ist allerding schon längst erfolgt. Seit der A-Bombe in Hiroshome sowieso und an allen Kriegsschauplätzen des westlichen Imperiums in Dauerschliefe.
Wir könne also nur warten bis der sogenannte Kapitalismus sich selber erledigt hat. Das war noch nie so wahrscheinlich wie heute. Seine Flucht in einen immer größeren Krieg und die zunehmende Totalitarisierung der Gesllschaften bezeugen das. Und diese Umstände sind einem ungenügenden Wachstum zuzuschreiben, das nicht einmal mehr durch weitere Verschuldung ausreichend kompensiert werden kann.
Woruber nachgedacht werden müsste von denen, die noch selber out of the box denken können (können Kapitalisten und deren Wasserträger und Anhänger nicht), wäre wie man nach dem unweigerlichen Zusammenbruch verhindern kann, dass sich erneut ein ähnlich parasitäres Regime etablieren kann. Und das ist keine ökonomische Frage, sondern eine rein politische. Eine antikapitalistische sozusagen. Wie die Gesellschaft (und die Natur) vor dem Machtmissbrauch des Kapitals schützen?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.03.2024 14:08).