.. nicht längst - spätestens 2014 - erfolgt ist, liegt womöglich an den zeitlich relativ weit zurückliegenden Fehleinschätzungen westlicher Sandkastenstrategen, was die Fähigkeiten des vermeintlichen Gegners betrifft.
Und jetzt, 2024, fällt es den aktuell Handelnden vermutlich schwer, ihren Bevölkerungen den Verlust an Menschenleben, auf allen Seiten und die bereits aufgelaufenen ökonomischen - und nicht zu vergessen, die ökologischen - Kosten halbwegs rational zu erklären, die diese konfrontative Weichenstellung bisher gebracht hat. Insofern ist es ein altes Muster fehlerhafter Analyse: vom kaiserlichen Generalstab im ersten Weltkrieg, über die berüchtigte Wehrmachtsabteilung "fremde Heere Ost" bis zu den "Joint Chiefs of Staff" im Vietnamkrieg.
Meiner Meinung nach DESHALB, wird am "wertewestlichen" Narrativ festgehalten und dabei unterschlagen, dass es kein richtiges Leben im falschen geben kann - ergo keine "westlichen Werte" unter der Bedingung des Krieges. Krieg bedeutet - ENTZIVILISATION. IMMER!
Trump könnte hier den Mut aufbringen und den "gordischen Knoten" zerschlagen. Er hatte mit der Eskalation um die Ukraine wenig zu tun ... und ist hier glaubwürdiger, als viele andere.
Ich weiß: Für deutsche "Salon-Löwen" und "Kriegs-Couch-Potatoes" eine unerhörte Sichtweise.
Aber ist sie wirklich SOO falsch?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.11.2024 16:08).