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  • DcPS

mehr als 1000 Beiträge seit 19.02.2018

Was ist dIe wichtige und richtige Information in diesem Beitrag?

Dies wird durch die Tatsache verdeutlicht, dass die Raketen- und Artilleriegeschossreserven der USA derzeit nicht ausreichen, um die Ukraine mit Abfangraketen für ihre Raketenabwehrsysteme zu versorgen.

Ich vermute hinter diesem Text eine Hypothese. Das sollte man dann auch deutlich machen.
Diw ganzen weiteren Schätzungen gehen im Verlauf von ausgewählten veröffentlichten Zahlen aus, die natürlich verwirren sollen und müssen. Schließlich soll der Gegner nichts annähernd genaues über Bestände erfahren, über Preise und Mengen. Bestenfalls Bilanzsummen und Rahmenvereinbarungen bei besonders teuren Gütern.
Der Versuch der Nachrechnung nag libebswert sein, schaut man sich diesen an, fragt man sich warum Summen unterschiedlicher Beteichnung verglichen werden. Was wozu gehört, ist für mich nicht nachvollziehbar: kann sein oder nicht -wie soll ich da etwas glauben?

Ich gehe davon aus, daß ältere Bestände am ehesten abfebaut werden (was Zuverlässigkeitsstatistiken ermöglicht), diese über bis Jahrzente auffebauten Vorräte kennt niemand. Ist es schlimm, wenn diese veraltete, dennoch funktionierende Ware durch bessere ersetzt wird, oder bietet das dem Militär nicht die einmalige Gekegengeit, umzustrukturieren? Gerade kleinste Raketchen gegen störende Kkeindrohnenschwärme, die ablenken von Funjtiinsgeräten, dürften im kommen sein. Angreifen will die USA nicht, erobern. Sie will nur die Angruffsmlgkichjeuren jhrer Gegner verhindern können - wozu es ganz andere Waffen braucht. Ich habe da Verreauen ins amerikanische Militär, das dann auch so gut bezahlt, das gute Geschäfte möglich werden. Was Granaten betrifft: zur Verteidigung braucht die USA davon nicht so viele, die dienen eher der Eroberung, dem Vertreiben. Erst nach der Eroberung braucht man diese, um sein Ge£ände rpckzuerobern.

Das nur begrenzt geliefert wurde, hängt wesentlichmit pokitischen Gründen zusammen,die Zeit der Ersatzbeschaffung tritt da an zweite Stelle - man beobachtet die Effektivität. Viel Personalbindung bringt welchen Nutzen? Gleitbomben scheinen da effektiver zu seiin. Raketen müssen treffen (ein Defizit bei GPS-Steuerung hatte sich aufgetan) und kosten sehr viel Geld - die dann auf Halde zu produzieren, scheint mir ungeschickt zu sein. Wenn klar ist, was man benötigt, wird es produziert werden, da bin ich mir sicher.

Und so frage ich mich: Was bringt der Artikel an wahrhaftigem Informationsgewinn?

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  • Avatar von Iamweasel
    • Iamweasel

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.02.2011

    Antwort auf Was ist dIe wichtige und richtige Information in diesem Beitrag? von DcPS.

    Die USA wollen nicht angreifen ?
    Also haben sich die USA in den letzen 70 Jahren nur weltweit vereidigt ?

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  • Avatar von ScharfGeschnitten
    • ScharfGeschnitten

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.01.2023

    Prinzip der sich verdichtenden Hinweise

    Antwort auf Was ist dIe wichtige und richtige Information in diesem Beitrag? von DcPS.

    "...Wir wissen auch, dass Lockheed Martin und Raytheon planen, im Jahr 2025 etwa 740 Patriot PAC-2/PAC-3-Raketen pro Jahr zu produzieren..."
    Ich habe aus anderer Quelle von einer Produktion von etwa 500 dieser Abfangraketen gelesen. Zwei Hinweise in Richtung einer dreistelligen Produktionszahl pro Jahr. Wenn so wie Vorgestern 120 russische Raketen und Marschflugkörper in die Ukraine einfliegen, wie viele Abfangraketen wird diese wohl gestartet haben?
    Also, für mich erscheint die Kernaussage dieses Artikels schon plausibel...

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  • Avatar von Fizzlefritz
    • Fizzlefritz

    793 Beiträge seit 08.09.2023

    Antwort auf Prinzip der sich verdichtenden Hinweise von ScharfGeschnitten.

    ScharfGeschnitten schrieb am 18.11.2024 15:04:

    "...Wir wissen auch, dass Lockheed Martin und Raytheon planen, im Jahr 2025 etwa 740 Patriot PAC-2/PAC-3-Raketen pro Jahr zu produzieren..."
    Ich habe aus anderer Quelle von einer Produktion von etwa 500 dieser Abfangraketen gelesen. Zwei Hinweise in Richtung einer dreistelligen Produktionszahl pro Jahr. Wenn so wie Vorgestern 120 russische Raketen und Marschflugkörper in die Ukraine einfliegen, wie viele Abfangraketen wird diese wohl gestartet haben?
    Also, für mich erscheint die Kernaussage dieses Artikels schon plausibel...

    Ich hatte dazu vor einiger Zeit mal was geschrieben:

    https://www.telepolis.de/forum/Telepolis/Kommentare/Russland-verdreifacht-Drohnen-Produktion-im-Krieg-gegen-die-Ukraine/Re-Diese-Art-Langstreckendrohnen-machen-diesen-Krieg-teuer/posting-44578304/show/

    Das Kiel Institute for the World Economy hat in einem Bericht vor kurzem mal einige Abfangraten genannt. Die Datenlage ist zwar recht dünn, aber wenn zumindest die Größenordnung stimmt, wird man vermutlich im Ernstfall auch mit 750 Raketen nicht sehr weit kommen:

    Data from the war so far shows that Ukrainian air defence has an overall interception rate of 30% for missiles and 66% for drones. (16)
    [...]
    (16) 6 Sample interception rates for commonly used Russian missiles in 2024: 50% for the older Kalibr subsonic cruise missiles, 22% for modern subsonic cruise missiles (e.g. Kh-69), 4% for modern ballistic missiles (e.g. Iskander-M), 0.6% for S-300/400 supersonic long-range SAM, and 0.55% for the Kh-22 supersonic anti-ship missile. Data on interception rates of hypersonic missiles is scarce: Ukraine claims a 25% interception rate for hypersonic Kinzhal and Zircon missiles, but Ukrainian sources also indicate such interceptions require salvo firing all 32 launchers in a US-style Patriot battery to have any chance to shoot down a single hypersonic missile. By comparison, German Patriot batteries have 16 launchers, and Germany has 72 launchers in total.

    Wie ich in meinem älteren Beitrag schon schrieb (ähnlich, Zahlen auf 750/Jahr angepasst): Mit den dort erwähnten Abfangraten könnte man bei 750/Jahr dann mit einer Jahresproduktion etwa 24 Hyperschallraketen abfangen, von denen dann immer noch um die 18 durchkommen. Und es gibt ja auch noch jede Menge andere Raketen - das liest sich, als wäre es nicht allzu schwer, die Luftabwehr zu übersättigen, selbst wenn wir alles liefern was produziert wird (das, was man entbehren kann, wurde ja offensichtlich schon geliefert).

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (18.11.2024 18:01).

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  • Avatar von Cosmic Redshift
    • Cosmic Redshift

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.03.2020

    Antwort auf Prinzip der sich verdichtenden Hinweise von ScharfGeschnitten.

    ScharfGeschnitten schrieb am 18.11.2024 15:04:

    "...Wir wissen auch, dass Lockheed Martin und Raytheon planen, im Jahr 2025 etwa 740 Patriot PAC-2/PAC-3-Raketen pro Jahr zu produzieren..."
    Ich habe aus anderer Quelle von einer Produktion von etwa 500 dieser Abfangraketen gelesen. Zwei Hinweise in Richtung einer dreistelligen Produktionszahl pro Jahr. Wenn so wie Vorgestern 120 russische Raketen und Marschflugkörper in die Ukraine einfliegen, wie viele Abfangraketen wird diese wohl gestartet haben?
    Also, für mich erscheint die Kernaussage dieses Artikels schon plausibel...

    Zweifellos. Aber ob die Motivation eine Forderung zur Aufrüstung oder die pazifistische Verhandlungslösung ist? Die Floskel am Schluss kann auch nur so eine salvatorische Klausel sein.

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  • Avatar von SockenPuppe_1
    • SockenPuppe_1

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.12.2015

    Antwort auf Was ist dIe wichtige und richtige Information in diesem Beitrag? von DcPS.

    DcPS schrieb am 18.11.2024 14:20:

    Dies wird durch die Tatsache verdeutlicht, dass die Raketen- und Artilleriegeschossreserven der USA derzeit nicht ausreichen, um die Ukraine mit Abfangraketen für ihre Raketenabwehrsysteme zu versorgen.

    Ich vermute hinter diesem Text eine Hypothese. Das sollte man dann auch deutlich machen.
    Diw ganzen weiteren Schätzungen gehen im Verlauf von ausgewählten veröffentlichten Zahlen aus, die natürlich verwirren sollen und müssen. Schließlich soll der Gegner nichts annähernd genaues über Bestände erfahren, über Preise und Mengen. Bestenfalls Bilanzsummen und Rahmenvereinbarungen bei besonders teuren Gütern.
    Der Versuch der Nachrechnung nag libebswert sein, schaut man sich diesen an, fragt man sich warum Summen unterschiedlicher Beteichnung verglichen werden. Was wozu gehört, ist für mich nicht nachvollziehbar: kann sein oder nicht -wie soll ich da etwas glauben?

    Das ist so ein Ding, das es außerhalb des MINT Kreises sehr unüblich ist, Einheiten zu verstehen. Eines meiner Kinder hat es mit WirtschaftsIng probiert. und als dann der WiWi Prof mitten in der Rechnung anfing, Einheiten dazuzuerfinden, ist es aufgestanden und hat was anderes studiert. (Mal abgesehen davon, das er 1/x dastehen hatte und eine halbe Stunde von der ersichtlichen Proportionalität laberte)
    Rate mal wieviele MINTler an dem Artikel, seinen Quellen oder der Übersetzung mitwirkten.

    Ich gehe davon aus, daß ältere Bestände am ehesten abfebaut werden (was Zuverlässigkeitsstatistiken ermöglicht), diese über bis Jahrzente auffebauten Vorräte kennt niemand. Ist es schlimm, wenn diese veraltete, dennoch funktionierende Ware durch bessere ersetzt wird, oder bietet das dem Militär nicht die einmalige Gekegengeit, umzustrukturieren? Gerade kleinste Raketchen gegen störende Kkeindrohnenschwärme, die ablenken von Funjtiinsgeräten, dürften im kommen sein. Angreifen will die USA nicht, erobern. Sie will nur die Angruffsmlgkichjeuren jhrer Gegner verhindern können - wozu es ganz andere Waffen braucht. Ich habe da Verreauen ins amerikanische Militär, das dann auch so gut bezahlt, das gute Geschäfte möglich werden. Was Granaten betrifft: zur Verteidigung braucht die USA davon nicht so viele, die dienen eher der Eroberung, dem Vertreiben. Erst nach der Eroberung braucht man diese, um sein Ge£ände rpckzuerobern.

    Das nur begrenzt geliefert wurde, hängt wesentlichmit pokitischen Gründen zusammen,die Zeit der Ersatzbeschaffung tritt da an zweite Stelle - man beobachtet die Effektivität. Viel Personalbindung bringt welchen Nutzen? Gleitbomben scheinen da effektiver zu seiin. Raketen müssen treffen (ein Defizit bei GPS-Steuerung hatte sich aufgetan) und kosten sehr viel Geld - die dann auf Halde zu produzieren, scheint mir ungeschickt zu sein. Wenn klar ist, was man benötigt, wird es produziert werden, da bin ich mir sicher.

    Und so frage ich mich: Was bringt der Artikel an wahrhaftigem Informationsgewinn?

    Also, ganz ruhig. Nicht aufregen. Ich haue auch immer so in die Tasten, bringt aber wenig.

    Und zum letzten Satz.
    Wie kommst Du auf den absurden Gedanken, daß ein Artikel einen Informationsgewinn erzielen soll? Er soll in erster Line, mit weitem Abstand, dazu da, Einnahmen erzielen. Das ist der Zweck des Unternehmens. Dazu wird, in Widerhallendes-Geräusch-wie-von-unterirdischen-Geistern Logik (nach PTerry), mit minimalem Aufwand möglichst viel Aufmerksamkeit generiert.
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  • Avatar von Nethlem
    • Nethlem

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.02.2009

    Antwort auf Re: Prinzip der sich verdichtenden Hinweise von Fizzlefritz.

    Fizzlefritz schrieb am 18.11.2024 17:59:

    Und es gibt ja auch noch jede Menge andere Raketen - das liest sich, als wäre es nicht allzu schwer, die Luftabwehr zu übersättigen, selbst wenn wir alles liefern was produziert wird (das, was man entbehren kann, wurde ja offensichtlich schon geliefert).

    Neben Raketen gibt es auch Köder, in Drohnen und Raketenform, eben genau zum dem Zweck die Luftabwehr zu übersättigen.

    Die muss nämlich für jedes im Anflug befindliche Ziel mindestens zwei Abfangraketen losschicken um überhaupt realistische Chancen zu haben.

    Wenn man jetzt noch bedenkt das Abfangraketen wesentlich kleinere, und vor allem beweglichere, Ziele treffen müssen als Angriffsraketen, dann ist jedes dieser Dinger auch in der Herstellung komplexer/teurer als deren offensives Gegenstück, und ganz besonders im Vergleich zu den Ködern.

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