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  • AlterSchwede

506 Beiträge seit 01.12.2022

Ein Rentensystem auf Basis nur von Löhnen ist nicht zukunftsfähig

Immer mehr Einkommen in der BRD werden durch Vermögensanlagen, Mieten, Verkauf von Immobilien und Unternehmensgewinne erzielt und sind damit sozialabgabenfrei. In der letzten H.a.F. Sendung hat der Chef von "Finanztest" zugegeben, dass ein großer Teil der Armutsrentner ehemalige Selbständige sind, die nie etwas in die GRV eingezahlt haben oder durch Konkurs sämtliches Vermögen verloren haben. Wenn man die Menschen zukünftig nicht bis zu ihrer Beerdigung arbeiten lassen will, muß das Rentensystem so wie in anderen Ländern konsequent auf ein Steuersystem umgebaut werden. Nachdem sich "Riester-Rente" und Lebensversicherungen als reine Betrugsmodelle entpuppt haben, versucht man es wieder mit einem neuen Schwindelmodell, der Aktienrente.

Da es keinen gefüllten Rententopf gibt, sondern die Einnahmen der Rentenkasse spätestens zwei Monate danach wieder auf die Konten der Rentner landen, ist ein Umbau auf Steuerfinanzierung problemlos möglich. Keine Rente darf weniger als 1200€ im Monat betragen.

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  • Avatar von Guckstu
    • Guckstu

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.03.2024

    Antwort auf Ein Rentensystem auf Basis nur von Löhnen ist nicht zukunftsfähig von AlterSchwede.

    AlterSchwede schrieb am 25.10.2024 07:27:

    Schwindelmodell, der Aktienrente.

    Hmm... jein.
    So ein breit gestreuter ETF ist als Rentenanlage gar nicht so verkehrt.
    Und der hat dann tatsächlich Kategorie 5 oder 6 - wobei ich 6 wirklich nur in der ersten Lebenshälfte reinnehmen würde, und auch 5 ist nicht so ganz ohne und sollte man nicht mehr haben, wenn man in der Sterbetafel weniger als 10 Jahre vorm Ende steht.

    ETFs auf der Basis von MSCI World beispielsweise verlieren nur bei großflächigen Börsenkrisen, und das wurde regelmäßig binnen 10 Jahren überkompensiert.
    Kauft man einen seriösen ETF auf dieser Basis, landet man meist bei 0,1% Gebühr bei einer langjährigen Durchschnittsrendite von ca. 9%. Staatlich organisiert könnte die Kosten sogar noch etwas drunter liegen, weil der Staat mit der ETF-Verwaltung ja keinen Gewinn erzielen muss.

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