1Hz schrieb am 08.03.2022 21:58:
Es wären zunächst einmal schon finanzielle Verluste, die Russland zusätzlich schultern müsste. Die Frage ist, wie Russland seinen eigenen Bedarf einschätzt, also was es noch verkraften kann, und wie stark Russland die Auswirkungen auf seine Gegner einschätzt. Da gibt es einen Kipppunkt. Einen break even. Und wenn der erreicht ist, setzt Russland aus. Und wir haben alles mögliche getan, diesen Punkt immer näher zu rücken und jede weitere Maßnahme ist ein weiterer Schritt dahin.
Mh, die Wirtschaft des Wertewestens ist da aber viel anfälliger, wie man an einem Schiff gesehen hat, was im Suezkanal quer stand. Da waren sofort alle Lieferketten weg bzw. sehr überstrapaziert.
Und wenn ich als Land das habe, was alle haben wollen und unbedingt benötigen, meine Währung mit Gold gedeckt habe, keine Auslandsschulden in nennenswerter Höhe und trotz bereits jahrelanger Sanktionen meine Wirtschaft konsolidiert habe und ein Wirtschaftswachstum hinlege und vollkommen autark sein kann, dann weiß man doch, wer den längeren Atem hat. Und das ist kein wertewestliches Land.