Ne, das ist komplizierter. Das Klimaproblem ist in der Breite der Bevölkerung längst angekommen, die meisten erkennen auch das Ausmaß des Problems. Bemerkenswert ist an den Umfrageergebnissen der letzten Zeit, dass nicht nur eine deutliche Mehrheit entschlossenere Klimapolitik will, sondern dass - anders als bei der Atomkraft, der die meisten Deutschen jahrzehntelang ablehnend gegenüberstanden - das Thema Klimaschutz an sich bei erstaunlich vielen weit oben steht, noch vor den "Klassikern" Sicherheit und Bildung.
Wer eine entschlossene Klimapolitik will, der hat das eigene Denken aufgegeben !
Aber bei Corona hat es ja auch funktioniert das die Menschen sich in Panik versetzen liessen.
Die Bundesrepublik ist mittlerweile ein zutiefst verunsichertes Land, das Gefahr läuft, nicht zum letzten Mal Opfer von Massenmobilisierung und ideologischer Haltungs-Hypnose zu werden.
Wir sollten eigentlich gewarnt sein vor den habituellen Schnittmustern einer Politik, die sich in düsterer Angst und Zukunftsszenarien von Katastrophen, Kipppunkten und Kollapsen suhlt.
Vielleicht sollte jeder damit anfangen, keine Angst zu haben.
Dann greift die düstere Politik der Klima-Panik ins Leere.
Und dann muss man diese Politik abwählen, solange es noch geht.