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  • dickbrettbohrer

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Strauß verstehen

Mit seiner Äusserung, rechts von der Union dürfe es keine demokratisch legitimierte Partei geben, hat Strauß einstmals seiner eigenen Partei vorgegeben, wo sie gefälligst Stimmen einsammeln solle. Merz hat das besser verstanden als Söder.

Zu Straußes Zeiten war die CSU selbst eine stramm rechtsradikale Partei und ein Aiwanger hätte ihr keine Stimmen abgraben können.

Wer das zu Grunde liegende Prinzip verstanden hat, der versteht auch die politischen Verschiebungen der letzten fünfzig Jahre. Eine Angela Merkel, die sich als Kanzlerin einer SPD gestützten Regierung auf der Stimmensuche zum Machterhalt mit ihrer Partei auf die politische Reise nach links begibt, macht rechts von der CDU Platz für eine AfD.

Und ein Markus Söder, der sich als politischer Schmusebär wohler fühlt, wenn er in grünen Gefilden wildert, braucht sich nicht wundern wenn er das erste Bundesland führt, in dem die Rechten eine Regierungsbeteiligung erreicht haben.

Auch wenn die Freien Wähler keine AfD sind, so hat die CSU inzwischen fast 10% ihrer Stimmen an sie abgegeben und wird da am Sonntag nochmal 2-3% drauf legen.

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    • mitwirker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.02.2013

    Antwort auf Strauß verstehen von dickbrettbohrer.

    dickbrettbohrer schrieb am 07.10.2023 05:38:

    Mit seiner Äusserung, rechts von der Union dürfe es keine demokratisch legitimierte Partei geben, hat Strauß einstmals seiner eigenen Partei vorgegeben, wo sie gefälligst Stimmen einsammeln solle. Merz hat das besser verstanden als Söder.

    Zu Straußes Zeiten war die CSU selbst eine stramm rechtsradikale Partei und ein Aiwanger hätte ihr keine Stimmen abgraben können.

    Hat der VS geschlafen? Und müsste er jetzt bei den Freien tätig werden.

    Vielleicht ist heute nur alles rechtsradikal was nicht bei drei aufm Baum ist.

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    • dickbrettbohrer

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.03.2013

    Antwort auf Re: Strauß verstehen von mitwirker.

    mitwirker schrieb am 07.10.2023 16:28:

    dickbrettbohrer schrieb am 07.10.2023 05:38:

    Mit seiner Äusserung, rechts von der Union dürfe es keine demokratisch legitimierte Partei geben, hat Strauß einstmals seiner eigenen Partei vorgegeben, wo sie gefälligst Stimmen einsammeln solle. Merz hat das besser verstanden als Söder.

    Zu Straußes Zeiten war die CSU selbst eine stramm rechtsradikale Partei und ein Aiwanger hätte ihr keine Stimmen abgraben können.

    Hat der VS geschlafen?

    Na, zumindest müsste er ihm heute erklären, was der Zweck seines Besuches in der Colonia Dignidad war.

    Und vielleicht würde ihn auch das Oktoberfest-Attentat eines „verwirrten Einzeltäters“ interessieren.

    Und müsste er jetzt bei den Freien tätig werden.

    Nicht zwangsläufig. Allerdings sollte mir niemand, der jemanden wählt, der in der Vergangenheit mit Hitlerbärtchen herum gelaufen ist, faschistische Flugblätter verteilt hat, mit dem Hitlergruß gegrüßt hat und nach der Lektüre von „Mein Kampf“ mal eben eine Partei übernommen und zur Führerpartei gemacht hat, hinterher erzählen, er habe geglaubt es sei nur ein Deutschnationaler gewesen. Also nicht Täter sondern nur Steigbügelhalter.

    Vielleicht ist heute nur alles rechtsradikal was nicht bei drei aufm Baum ist.

    Hitler wurde nicht von Rechtsradikalen gewählt, sondern von Unzufriedenen. Und am Anfang fanden ihn fast alle toll.

    Man muss nicht gleich rechtsradikal sein, um denen den Weg zu pflastern. Das machen die Verführbaren.

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