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  • ananemona

mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2021

gruselig

Das Geld dieser Menschen solle nicht länger ausgegeben werden "für Klima, für Gender, für Einwanderung und für Krieg".

Stattdessen: deutsche Sprache, deutsches Fühlen, deutsche Märchen und Lieder. Krahs Rechte ist völkisch-solidarisch, nicht neoliberal.

Dank für den Artikel.
Die 'taz' zu Krah:
"Krah plädiert auch in seinem jüngsten Buch, in dem er sich am NS-Vordenker Carl Schmitt orientiert, für einen klar rechten Kurs. In der Vergangenheit nutzte er auch gern Neonazi-Vokabular wie „Umvolkung“.
https://taz.de/AfD-waehlt-Krah-zum-EU-Spitzenkandidaten/!5951702/

Krah-Buch? Interessiert mich nun nicht, aber
Wer ist Carl Schmitt gewesen?
https://www.deutschlandfunkkultur.de/carl-schmitt-und-ernst-rudolf-huber-ns-juristen-und-ihre-100.html

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (31.07.2023 09:04).

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    640 Beiträge seit 21.06.2023

    Antwort auf gruselig von ananemona.

    ananemona schrieb am 31.07.2023 09:03:

    Das Geld dieser Menschen solle nicht länger ausgegeben werden "für Klima, für Gender, für Einwanderung und für Krieg".

    Stattdessen: deutsche Sprache, deutsches Fühlen, deutsche Märchen und Lieder. Krahs Rechte ist völkisch-solidarisch, nicht neoliberal.

    Dank für den Artikel.
    Die 'taz' zu Krah:
    "Krah plädiert auch in seinem jüngsten Buch, in dem er sich am NS-Vordenker Carl Schmitt orientiert, für einen klar rechten Kurs. In der Vergangenheit nutzte er auch gern Neonazi-Vokabular wie „Umvolkung“.
    https://taz.de/AfD-waehlt-Krah-zum-EU-Spitzenkandidaten/!5951702/

    Krah-Buch? Interessiert mich nun nicht, aber
    Wer ist Carl Schmitt gewesen?
    https://www.deutschlandfunkkultur.de/carl-schmitt-und-ernst-rudolf-huber-ns-juristen-und-ihre-100.html

    Carl Schmitt? Also einen Satz habe ich behalten: Der Führer schützt das Recht"
    Da muss sich im Hirn des Juristein C.S. eine charismatische Hintertür aufgetan haben, die in Juristenkreisen bis heute nicht mehr zugeknallt ist. Leider.

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    Antwort auf Re: gruselig von pekro78.

    Was ich nicht vergessen werde ist Der Ausspruch vom (*)Fritz Bauer:
    "Wenn ich mein Büro verlasse, betrete ich Feindesland" und seinen Hinweis
    auf das Theaterstück von Ionescu, mit den Nashörnern.

    Persönlich hält mich - man könnte sagen, beinahe so etwas wie ein Generationentrauma - davon ab, jemals Leuten ( in dem Fall jenen mit rotem Pfeil auf blauem Grund) meine Stimme zu geben, die die Schuld an den Verwerfungen des Kapitalismus bei den Ausgebeuteten suchen, bzw. diejenigen als Feindbild stilisieren wollen, die selbst Opfer geworden sind.

    ein ( *) aufrichtiger Mensch :)
    https://www.fritz-bauer-institut.de/publikation/die-wurzeln-faschistischen-und-nationalsozialistischen-handelns

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    640 Beiträge seit 21.06.2023

    Antwort auf Re: gruselig von ananemona.

    ananemona schrieb am 31.07.2023 09:23:

    Was ich nicht vergessen werde ist Der Ausspruch vom (*)Fritz Bauer:
    "Wenn ich mein Büro verlasse, betrete ich Feindesland" und seinen Hinweis
    auf das Theaterstück von Ionescu, mit den Nashörnern.

    Persönlich hält mich - man könnte sagen, beinahe so etwas wie ein Generationentrauma - davon ab, jemals Leuten ( in dem Fall jenen mit rotem Pfeil auf blauem Grund) meine Stimme zu geben, die die Schuld an den Verwerfungen des Kapitalismus bei den Ausgebeuteten suchen, bzw. diejenigen als Feindbild stilisieren wollen, die selbst Opfer geworden sind.

    ein ( *) aufrichtiger Mensch :)
    https://www.fritz-bauer-institut.de/publikation/die-wurzeln-faschistischen-und-nationalsozialistischen-handelns

    Heute hat sich das geändert. Heute heißt es: Die Staatsorgane und ihre GehilfenInnen aus der Ziviligesellschaft schützen den Rechtsstaat.

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    Antwort auf Re: gruselig von pekro78.

    Heute hat sich das geändert. Heute heißt es: Die Staatsorgane und ihre GehilfenInnen aus der Ziviligesellschaft schützen den Rechtsstaat.

    binnen, innen, pünktchen, stern,
    darum gehts nicht, sondern das lenkt ab davon, daß das Kapital seine Interessen schützen lassen kann. Der arme Mensch ( egal welchen Geschlechts) steht da und sagt dann bleich: Wäre ich nicht arm, wärst du nicht reich. Der hat aber was verstanden. Er hat zuvor auch nachgefragt.

    Wers nicht verstanden hat:
    Martialisch ( innerlich verpanzert) aufgerüstet, hinterfragt der seine ( innere) Abwehr nicht, sondern schafft seiner Freiheitssehnsucht ( Trieb) Raum, indem er dann im Gegenüber die Blockade sieht, die es wegzuräumen gelte.
    So definiert bspw. W. Reich den Faschisten.
    ----

    Und das Instrumentalisieren von Menschen zum Zwecke der Machterlangung soll dann wohl so laufen:
    >>Dann wurde die Stimme wieder sanfter, Krah sprach vom "kleinen Glück", von Verkäuferinnen und Familien, Wählern, denen es existenziell ans Eingemachte geht. "Ich weiß, was Armut in diesem Land bedeutet, auch wenn sie mich, Gott sei Dank, nicht selbst betroffen hat. (...) Es gibt viele zerrüttete Verhältnisse in einem Land mit kultureller linker Hegemonie."<<

    ...erinnert eher an die Fabel vom Raben und dem Fuchs ( ursprünglich Äsop)
    und m.M.n. kann man froh sein, wenn unter dem Baum ein Fuchs sitzt, der einen
    davor bewahrt, auf den Käse vom Raben ( 'das kleine Glück' ) hereinzufallen.

    mfG

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