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    • gringo60

    145 Beiträge seit 20.04.2021

    Antwort auf Problem bei einer nach rechts driftenden AfD: von marenghi.

    marenghi schrieb am 31.07.2023 14:14:

    ...dass sie genau wie bei Linksextremisten, die aktuell aber in keiner >5%-Partei zu finden sind (eher in politischen Gruppen, Aktivisten), den Boden der Demokratie und Verfassung verlassen.

    Die Ampel ruiniert gerade auf brandgefährliche Weise unser Land. Und das soll Deiner Meinung nach auf dem Boden der Demokratie und Verfassung stehen? Wie war das noch mal beim Corona-Terror? Hat die AfD damit gedroht, Menschen zwangszuimpfen?

    Mir war, als ob das eher die Altparteien waren, und ebenso ihre von ihnen gesteuerten Massenmedien, inklusive Heise.

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    145 Beiträge seit 20.04.2021

    Antwort auf Re: Problem bei einer nach rechts driftenden AfD: von marenghi.

    marenghi schrieb am 31.07.2023 16:55:

    Christoph Morrison schrieb am 31.07.2023 15:33:

    Was sehen "die Engländer" denn gerade?

    Dass das post-Brexit-Paradies ausgeblieben ist.

    Na ja. Englands Wirtschaft ist gewachsen, wenn auch nur um ein paar Prozent. Aber immerhin, Deutschlands Wirtschaftleistung dagegen ist gesunken, und steht in der Tabelle auf den hintersten Plätzen.

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    • Christoph Morrison

    328 Beiträge seit 06.12.2022

    Antwort auf Re: Problem bei einer nach rechts driftenden AfD: von gringo60.

    gringo60 schrieb am 31.07.2023 18:14:

    Na ja. Englands Wirtschaft ist gewachsen, wenn auch nur um ein paar Prozent. Aber immerhin, Deutschlands Wirtschaftleistung dagegen ist gesunken, und steht in der Tabelle auf den hintersten Plätzen.

    England/das UK hat trotzdem viele Probleme, insbesondere ist das wenige Wirtschaftswachstum sehr ungleich verteilt - lokal als auch sozial. Aber die hatte es auch schon vor dem Brexit. Der Brexit kann für vieles gar nicht die Ursache sein, weil er die Antwort auf die Probleme ist, nicht die Ursache. Der Brexit hat insofern neue Probleme gebracht, als dass er die schwälenden Konflikte z.B. zwischen dem UK und Frankreich (Fischfang, Migration, ...) aufgedeckt hat. Da waren die aber auch schon vorher da.

    Die Pro-EUdSSR-Fraktion kann es nur nicht verknuspern, dass man die Aufgabe staatlicher Souveränität nicht lemminghaft begrüßt hat. Man wollte mehr Macht von London nach Brüssel / Straßburg holen und das hat den Brexiteers nicht gepasst. Ein absolut nachvollziehbare Einstellung, auch wenn das für uns (als Familie) zusätzliche Probleme / Mehraufwände gebracht hat.

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    Antwort auf Re: Problem bei einer nach rechts driftenden AfD: von gringo60.

    gringo60 schrieb am 31.07.2023 18:14:

    Deutschlands Wirtschaftleistung dagegen ist gesunken

    Wann wo wie?

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    • marenghi

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    Antwort auf Re: Problem bei einer nach rechts driftenden AfD: von Christoph Morrison.

    Christoph Morrison schrieb am 31.07.2023 17:56:

    Dummerweise tun sich alle ein bisschen schwer, den aktuellen Stand der Wirtschaft (und der Gesellschaft) auf den Inseln mit dem Brexit belegbar in Verbindung zu bringen. Kausalität vs. Korrelation und so. Und die wichtigste Forderung, Souveränität, hat sich vollumfänglich erfüllt.

    Ich finde den Fortschritt von 100% Nationalstaaten zu der EU wichtig, was natürlich beinhaltet, dass man teilweise Kompetenzen abgibt.

    Die EU und der Euro waren ein großer Gewinn für Europa. Für die armen Länder sowieso, aber selbst für D. Die Sehnsucht nach Souveränität ist eine Illusion, dass man es alleine besser macht als mit den dummen anderen. Oder aus dem egoistischen Motiv, wenn man wie England oder D unter den Recihen in der EU ist, dass man außerhalb einer EU weniger abgeben muss.

    Selbst das will ich nicht. Ich will die Synergieeffekte haben, dass ich europ. Nachbarn abgebe, und so der Kuchen für alle größer wird, so wie es geschehen ist. In der globalen Welt haben mickrige europ. Nationalstaaten sowieso keine Chance.

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    So viel dazu. Du freust dich also, dass der Bürger in Deutschland nicht mehr mitbestimmen darf. Das sagt mehr über dich aus als du denkst.

    Ich freue mich nicht, sondern bin da zwiegespalten; bei den Gedanken, dass aktuell bestimmte Entscheidungen per direkte Dem. entschieden würden tatsächlich erleichtert, dass sie es aktuell nicht werden.

    Elemente der direkten Demokratie, ich habe die Schweiz erwähnt, finde ich prinzipiell gut. Man müsste sicherstellen, dass sie vernünftig verwendet werden und Menschen nicht manipuliert werden zu impulsiven, kurzsichtigen Abstimmungen. Sonst laufen wir beim nächsten Mordfall, der von der Bild aufgebläht wird, auf einmal in einem Überwachungspolizeistaat inkl Todesstrafe rum. Oder natürlich will keiner die Energiewende, wenn man HABECKS HEIZHAMMER eingebläut bekommt. Aber in 30 Jahren jammern dann alle rum, wie wir abhängig vom Öl und Gas sind (wieder einmal), China 100% der PV und Wind verkauft, und die dt. Autoindustrie tot ist, weil China und Europa keine Diesel mehr kaufen. Aber damals hat man halt schnell mal bisschen Dampf ablassen können gegen die dummen GRÜNINNEN.

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    Ein guter Punkt der Willensbekundung bei der Umfrage war: "Weniger Politikeinfluss".

    Wo ist das Problem damit?

    Ich habe geschrieben, dass es ein guter Punkt ist. Sollte und kann man ändern.

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    Das kann man lösen, in dem man den ÖR auf einen echten Regierungssender zurückstutzt, der durch Steuern finanziert wird. Die Deutsche Welle bietet sich an, bei der ist das nämlich schon so. Den Rest schafft man ab, bzw. überführt die Anstalten des ÖR in normale Privatunternehmen, wenn jemand investieren will, und lässt sie frei. Damit entfällt dann auch die Not zur Beitragszahlung. Die Betriebspensionen der Anstalten überführt man in die reguläre Rente.

    Ich will keinen Regierungssender, sondern wirtschaftlich von Firmen und Parteien unabhängige, von meinen Steuergeld finanzierte Medien. Gibt genügend, die es schon sind. An der Unabhängigkeit von Parteien muss man noch verbessern, keine Frage.

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    Ist gegeben. Oder ist die AfD verboten? Aktuell würde ich sogar soweit gehen zu sagen, dass die AfD die einzige wirklich verfassungstreue Partei in der Landschaft ist, vielleicht neben der FPD. Siehe die anhaltenden Versuche, das BVerfG zu infiltrieren und das GG in eine deutschenfeindliche Richtung zu drehen / auszulegen.

    Sehe ich schon eine Gefahr bei der AfD. Sieht man bei den anderen Rechtspopulisten, Israel, Polen habe ich ja schon erwähnt. Ich verstehe nicht, wie du das ignorieren kannst?

    Wie wird das GG in eine deutschenfeindliche Richtung gedreht?

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    Die SPD hat so einen blutigen track record, da könnte die AfD noch hundert Jahre "Fackelmärsche" organisieren. Noske, sagt dir was? Da hat man auch nie einen Ton der Distanzierung gehört. Daneben: Diesen sehr spezifische Art von Umgang mit dem politischen Gegner müssen in erster Linie die wählen, die gerade nicht an der Macht sind.

    Da haben wir ein anderes Verständnis, was verfassungsgemäß ist. Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem es diese "sehr spezifische Art von Umgang", nämlich Bedrohungen gegen jedwede Menschen gibt als Teil von Politik. Da bin ich doch erschrocken, welches Verständnis von legitimer Gewalt du an den Tag legst. Die SPD macht das aktuell nicht, es geht hier nicht um track records von vor 70 Jahren, die als Legitimierung gelten, dass man jetzt auch mal Gewalt-Politik machen darf.

    Die, die es sind, haben andere Mittel. Und daneben hält sich die SPD, zusammen mit den anderen Linken der Gesellschaft, eine eigene Schlägertruppe namens Antifa - deren Protagonisten fallen schon mal über Leute her und zertrümmern ihnen die Fußgelenke oder überfallen missliebige Gewerkschafter. Wie gesagt, Gewalt funktioniert.

    Verurteile ich genauso, wie jetzt schon zigmal gesagt. Antifa ist sicherlich nicht SPD-gesteuert.

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    Ich brauch dir ja nicht erzählen, dass das vor 90 Jahren exakt so abgelaufen ist in der Anfangszeit.

    Wo sind denn die Saalschlachten zwischen NSDAP und KPD? Und Freikorps sehe ich auch nirgendwo. Gib mir bitte Bescheid, ich hab noch einen Bildband signiert zu bekommen ;)

    Ich finde das ganz schön naiv und schlicht blind, wenn du nicht siehst, was in den östl. Bundesländern abgeht. Da brauchste in manchen Dörfern nicht auftauchen, wenn deine Hautfarbe nicht arisch weiß ist so wie wsl unsere. Die Schlachten gestalten sich dann eher Rechtsextremen-Mob vs Asylbewerber. Ein Büro mit irgendeiner linksaktivistischen Aktivität brauchste wsl auch nicht haben. Ab und an bekriegen sie sich mit der Antifa, wenn ne Großstadt in der Nähe liegt.

    Ich kann deine andreen Ansichten über verschiedene Politikentscheidungen als legitime Meinung anerkennen, selbst wenn ich sie nicht teile. Aber nicht deine eindeutige Tendenz, Gewalt zu billigen mit den verschiedensten Rechtfertigungsversuchen. Deshalb sehe ich die Gefahr eindeutig bei der AfD zu solchen Entwicklungen, wenn Sympathisanten wie du, die sicherlich nicht die radikalsten Anhänger der Partei sind, das schon billigen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (31.07.2023 21:18).

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    • marenghi

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2020

    Antwort auf Re: Problem bei einer nach rechts driftenden AfD: von gringo60.

    Corona-Maßnahmen sind diskutabel und werden deshalb auch von Gerichten kassiert. Wird nächstes Mal sicher nicht nochmal passieren.

    Das, was Rechtspopulisten an der Mahct aber machen, ist, diese Möglichkeit ruinieren, indem sie die Verfassungen umbauen.

    Und was du unter "ruinieren" außerhalb der Coronamaßnahmen meinst, ist deine Ablehnung von Politik, die dir nicht schmeckt. Das hat nichts mit verfassungsfeindlich zu tun. Du kannst nächste Mal jemand anderes wählen - die Krisen dieser Zeit werden aber nicht verschwinden, und deshalb auch nicht die Notwendigkeit, darauf zu reagieren. Das kann dir die AfD als Oppositionspartei mit bisher reinem destruktiven Agieren vllt vorlügen, dass es ein "Deutschland, nur eben wie früher" geben wird. Wird es nicht. Klimawandel geht nicht weg, neue Bedrohungen gehen nicht weg, Globalisierung geht nicht weg. China wird wegen der AfD nicht aufhören, den europ. Markt mit E-Autos vollzuballern, auch wenn die AfD den Klimawandel leugnet, um deutsche Diesel zu legitimieren.

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