Ansicht umschalten
Avatar von Mathematiker
  • Mathematiker

mehr als 1000 Beiträge seit 22.02.2014

Wettstreit in Bigotterie

Tja, was habe ich bei dem Artikel gelacht.
Wer bekommt denn jetzt den Oscar in Bigotterie?

Die Kandidaten:
Die VR China:
Da baut man einen Haufen Schrott in eine knochentrockene Landschaft und kann nur mit Schneekanonen einen Winterzauber erzeugen. Da kann sich jeder an 5 Fingern abzählen, dass ein langfristiger Betrieb dort massive Auswirkungen auf das Microklima und die dortige Fauna und Flora haben wird. Es macht halt doch einen Unterschied, ob man in einem eigentlichen Wintersportgebiet die Schneekanone anwirft oder in solch einen Ort.
Zudem ist die VR China die große Dreckssau auf dem Planeten. Für die Spiele wird auf die Bremse getreten, damit die Sportler nicht röchelnd in den Seilen hängen oder der Schnee sich ungesund verfärbt? Diese Effekte werden nach den Spielen dort aber normal sein. Ob es dann wirklich viele (solvente) Chinesen gibt, die dann durch graubraune Matsche fahren wollen? Vom Berg schauen und dann die gelbe Abgasglocke sehen? Ich denke, die Begeisterung wird sich in engen Grenzen halten. Aber so als Traum vom eigenen, dekadenten Wintersport vor der Haustür ist es ja ganz nett.

Die IOC und der Westen.
Na ja. Statt Peking gab es ja damals nurnoch einen weiteren Bewerber.
Die Stadt Almaty in Kasachstan. Aber die haben im Moment auch andere Probleme.
Nebenbei: Da ist zwar bessere Luft, aber die haben dort im Moment 12° (Plus). Eigentlich eine Region für "schweinekalt".
Aber die Kandidaten Oslo, Barcelona, München, Krakau, Lemberg, St. Moritz und Stockholm hatten alle kein Bock auf das alberne Spektakel mit seinen weißen Elefanten.
Größtenteil wurde die Bewerbung durch die jeweilige Bevölkerung klar abgelehnt.
Der IOC hätte klar "abrüsten" müssen, bzw. hätte man vom Westen, der immer noch die wichtigste Einnahmequelle bei dem Spektakel ist, ganz klar die rote Karte zeigen müssen. Und zwar lange bevor Peking gewählt wurde.
Und wenn man was gegen die VR China und deren Politik hat: Einfach die Teilnahme der Sportler absagen oder denen das Tragen der Landesfarben verbieten. Dieser skurrile Zickenkrieg der jetzt geführt wird, ist nur bigott und interessiert niemanden wirklich.
Die VR China wird für eine alberne Sportveranstaltung ihre Politik nicht ändern.

Und diverse Foristen hier, die sich gerne als Jubelperser der VR China aufführen:
Dort wollen die mit ihrer App die totale Kontrolle. Da werden irgendwelche Nachrichten genauso mitgelesen, wie auch die Bilder auf den Smartphones durchgekämmt werden.
Damit ja keine hässlichen Nachrichten oder Bilder nach außen kommen.
Wer sich damit wohlfühlt, der kann ja gerne dorthin ziehen, sollte sich hier aber die Schwafeleien schenken.

Aber keine Sorge, bald geht die Fußballweltmeisterschaft los und die FIFA versucht ja schon seit längerem den IOC den Titel als dekadenteste Vereinigung auf dem Planeten streitig zu machen. Da juckelt man sogar zum Fußball in einen Wüstenstaat.
Im Winter versteht sich, weil sonst die Spieler aus den Latschen kippen. Dort wird es dann auch wieder die gleichen, bigotten Nörgelorgien geben.

Bewerten
- +
  1. - Mathematiker 30 Wettstreit in Bigotterie
    1. macc -20 Re: Wettstreit in Bigotterie
Ansicht umschalten