... sondern von "Olympia".
Für die letzten Sommerspiele in London wurde auch ein halbes Stadtviertel umgesiedelt, kaum eine Winterolympiade kommt noch ohne Kunstschnee aus, alle klotzen riesige Infrastruktur in die Gegend, die im Grunde danach kam/nicht mehr genutzt wird bzw. werden kann, weil die für das Umfeld viel zu groß dimensioniert ist.
Brasilien und Südafrika zahlen noch immer ihre letzten Sommerspiele ab.
Dazu kommt, dass der IOC inzwischen alles verkauft hat, es dürfen nur noch Speisen und Getränke der Sponsoren verkauft werden, die Fahrdienste und nahezu alle anderen Dinestleistungen rund um Olympia werden und dürfen nur noch von Sponsoren erbracht werden usw.
Die Bevölkerung hat im Normalfall genau gar nichts von Olympia außer mehr Staatsschulden, mehr sinnlose Kosten, mehr Polizei und Überwachung (nahezu bei jeder Olympiade, s. z.B. London), weniger Einkommen, keine Möglichkeit, davon zu profitieren und im Zweifel noch eine Umsiedlung als Bonus...
Das sind aber alles keine Probleme von "Olympia in CHina" sondern von Olympia.
Und das ist eigentlich auch schon seit Jahrzehnten bekannt und diskutiert, daher habe ich den Verdacht, im Artikel geht es nicht um (berechtigte) Olympiakritik, sondern nur um China-Bashing...
Dabei wäre es gerade in "Vorkriegszeiten" wie heute viel wichtiger, moderne "Olympische Spiele" zu kritisieren und mal wieder auf die Idee hinter den antiken wie den modernen Spielen zurück zu kommen:
"Sportlicher Wettstreit während Frieden gehalten wird als Möglichkeit der Begegnung".
Und kein vollkommen durchkommerzialisiertes "Brot und Spiele", dass (insbesondere dem Westen) fast ausschließlich als Propagandaplattform genutzt wird (keine offiziellen Vertreter schicken usw.).