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  • M.O.I Abt. Wiederbeschaffung

mehr als 1000 Beiträge seit 30.03.2020

Für Deutschland: Overshoot-Schwachsinn.

Und das gilt auch für einige andere europäische Länder.

Es ist doch wohl sonnenklar, dass Länder, die sich in den letzten 50 oder sogar 100 Jahren ein massives Bevölkerungswachstum geleistet haben, heute und auch in Zukunft nicht erwarten können, pro Kopf einen ähnlichen Ressourcenverbrauch wie in Europa realisieren zu können. Dass 2-3 Milliarden Weltbevölkerung eine noch gut "tragbare" Populationsdichte darstellen, war schon in den 70er Jahren klar. Ebenso wie die Risiken, die mit unkontrolliertem Wachstum einhergehen.

Deutschland selbst ist in den vergangenen 50 Jahren nicht gewachsen, sondern eher "natürlich" geschrumpft. (seit 1972) Die Steigerung der Bevölkerungszahl resultiert also einzig aus Zuwanderung.

Und der "Ressourcenverbrauch" - was Energie angeht, resultiert er ja nun auch sehr prominent aus unserer klimatischen Lage, da ist Deutschland ebenso wie alle anderen Länder in wechselwarmen Regionen von Haus aus auf mehr Energie angewiesen.

Also vergleicht man hier wieder mal hübsch plakativ Äpfel mit Tomaten. Bullshit-Bingo.

Bei den USA sieht die Situation etwas anders aus, hier hat sich die Bevölkerungszahl seit 1950 mehr als verdoppelt. Das plus der exorbitante Energieverbrauch - pro Kopf knapp doppelt so hoch wie in Deutschland - zeigt doch sehr deutlich, wo die Probleme liegen.

China ist übrigens pro Kopf auf gleicher Höhe wie Deutschland. Oder anders herum: ein Deutscher verursacht heute eben so viel CO2 wie ein Chinese.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167877/umfrage/co-emissionen-nach-laendern-je-einwohner/

Und bei einer Bevölkerung von 84 Millionen auf der einen und 1,4 Milliarden auf der anderen Seite - Steigerung seit 1950 um den Faktor 3 - ist wohl auch klar, wo wir stehen.
Wobei China immerhin den "Peak Chinesen" wohl aktuell grade erreicht.

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  • Avatar von alterpinguin
    • alterpinguin

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.12.2002

    aha? wieso ist Deutschlands Verbrauch seit 1972 gestiegen? Trotz dem

    Antwort auf Für Deutschland: Overshoot-Schwachsinn. von M.O.I Abt. Wiederbeschaffung.

    M.O.I Abt. Wiederbeschaffung schrieb am 04.05.2023 19:51:
    Re: Für Deutschland: Overshoot-Schwachsinn.

    Und das gilt auch für einige andere europäische Länder.

    Es ist doch wohl sonnenklar, dass Länder, die sich in den letzten 50 oder sogar 100 Jahren ein massives Bevölkerungswachstum geleistet haben, heute und auch in Zukunft nicht erwarten können, pro Kopf einen ähnlichen Ressourcenverbrauch wie in Europa realisieren zu können. Dass 2-3 Milliarden Weltbevölkerung eine noch gut "tragbare" Populationsdichte darstellen, war schon in den 70er Jahren klar. Ebenso wie die Risiken, die mit unkontrolliertem Wachstum einhergehen.

    Deutschland selbst ist in den vergangenen 50 Jahren nicht gewachsen, sondern eher "natürlich" geschrumpft. (seit 1972) Die Steigerung der Bevölkerungszahl resultiert also einzig aus Zuwanderung.

    Und der "Ressourcenverbrauch" - was Energie angeht, resultiert er ja nun auch sehr prominent aus unserer klimatischen Lage, da ist Deutschland ebenso wie alle anderen Länder in wechselwarmen Regionen von Haus aus auf mehr Energie angewiesen.

    Also vergleicht man hier wieder mal hübsch plakativ Äpfel mit Tomaten. Bullshit-Bingo.

    Bei den USA sieht die Situation etwas anders aus, hier hat sich die Bevölkerungszahl seit 1950 mehr als verdoppelt. Das plus der exorbitante Energieverbrauch - pro Kopf knapp doppelt so hoch wie in Deutschland - zeigt doch sehr deutlich, wo die Probleme liegen.

    China ist übrigens pro Kopf auf gleicher Höhe wie Deutschland. Oder anders herum: ein Deutscher verursacht heute eben so viel CO2 wie ein Chinese.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167877/umfrage/co-emissionen-nach-laendern-je-einwohner/

    Und bei einer Bevölkerung von 84 Millionen auf der einen und 1,4 Milliarden auf der anderen Seite - Steigerung seit 1950 um den Faktor 3 - ist wohl auch klar, wo wir stehen.
    Wobei China immerhin den "Peak Chinesen" wohl aktuell grade erreicht.

    aha? wieso ist Deutschlands Verbrauch seit 1972 gestiegen? Trotz dem von Dir erkannten angeblichen "natürlichen" Schrumpfung? Woran liegt der Mehrverbrauch, .... an den Babyboomern?
    Sind nach den Klimaklebern, die Verkehrsstaus verursachen für Dich die Migranten verantwortlich?
    In was für einer "selbstgerechten" Welt lebst Du und versuchst das zu rechtfertigen indem Du die Fakten verdrehst?
    PS, ich habe 1972 schon gelebt, ich kenne die Zeit noch, auch mit dem autofreien Sonntag. Sowas muss für Gemüter wie Deines wohl ein Märchen sein, weil Du die historischen Fakten nicht kennen willst?
    Autofreier Sonntag wäre heute ein Affront, fast so wie die Unzumutbarkeit wenn der ÖVP nur einen Stundentakt anbieten kann und das als Begründung für immer mehr Autobahnen herhalten muss, denn es geht angeblich nicht ohne den Autoverkehr.

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