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  • knarr

mehr als 1000 Beiträge seit 14.05.2007

"jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einstehen"

"Die Berufsbiografien vieler Menschen wurden zerstört und Grundrechte verletzt. Der damals von der SPD verantwortete Radikalenerlass war ein Fehler. Er sollte von der Ampel und Kanzler Scholz eingeräumt und Betroffene endlich materiell entschädigt werden", erklärte an diesem Freitag die Ko-Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler.

Scholz & Freunde profitierten doch von dieser deutschen Erziehungskur durch den Radikalenerlass, schließlich war die große "Sozialreform" davon abhängig, dass Staatsbedienstete eben nicht "jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einstehen" um verschiedene Grundrechte der nun ja als Kunden bezeichneten Staatsbürger in der bürokratisierten staatlichen Praxis einzuschränken. Insbesondere wenn diese für ihre individuellen Rechte und dadurch gleichsam die freiheitlich-demokratische Grundordnung einstehen.

Stehen die auch im Regen, die Betroffenen des Radikalenerlasses dann ja wohl gleich doppelt, erst indem der Staat die „Radikalen“ vor fünfzig Jahren an ihrem Dienst für Staat & Gesellshaft hinderte, bis zur Traufe der Preisgabe erpressbarer Lohnabhängigen gegenüber dem Markt vor zwei Dekaden, der zur Teilnahme am deutschen Betriebszweck zwingt. Was macht eigentlich Frau Nahles nun... ach, was!

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