Für das Gros der Leutchen mit ÖPNV-Abo, wird die Juckelei erheblich billiger.
Das betrifft vor allen Dingen die Strecken, die nichts mit der Bahn zu tun haben oder für die eine Anbindung an die Bahn nicht zwingend erforderlich wäre.
6 Mio, die jetzt zusätzlich umsteigen sollen, halte ich für einen frommen Wunsch. Da mag ja der ein oder andere mit dem spitzen Stift rechnen, aber über längere Distanzen ist der PKW die schnellere Alternative.
Ziel der grün-schwarzen Landesregierung ist es, die Fahrgastzahlen bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Dafür müsste allerdings der ÖPNV drastisch ausgebaut werden. Ziel ist es, dass in den Hauptverkehrszeiten auf dem Land mindestens alle 30 Minuten ein Bus fährt, in den Ballungszentren sogar mindestens alle 15 Minuten.
Na aber Hallo!
Der Begriff "Hauptverkehrszeiten" ist so schön dehnbar.
Wenn da durch jeden Weiler alle halbe Stunde ein leerer Bus rattert, ist das auch nicht gut für die Umwelt.
Aber das ist bei diesen Subventionitis zu befürchten:
Da jetzt der Bund, vulgo die Anderen, die Kosten übernehmen, wir da ganz groß getafelt und aufgetragen. Schließlich will niemand bei der großen Sause hintenanstehen und in traurige Dörfleraugen blicken.
Den daraus folgenden Murks kennt man schon aus Berlin:
- Es wird zuwenig Busse auf dem Markt geben und die Preise schießen in die Höhe.
- Es wird zuwenig Busfahrer geben. Da Busfahrer der teuerste und anspruchsvollste Führerschein im KFZ-Bereich ist, stehen hier auch einiges zu befürchten.
- Die Kosten werden völlig aus dem Ruder laufen und gezänkt ist vorprogrammiert. Es steht zu befürchten, dass manche wieder gleicher sind, als andere.