Antwort auf gibts eigentlich fuer westunrechtsdienste auch sowas wie diese ddr unterlagenbeh von notto.
Die Stasiunterlagenbehörde wurde geschaffen als die Stasi versuchte die Unterlagen zu vernichten und Bürgerbewegte daraufhin die Zentralen der Stasi besetzten. Es ging darum die Unterlagen der Behörde zu entziehen und auch ein Auskunftsrecht des Bürgers durchzusetzen.
Eine Behörde dieser Art: Also das gesamte Innenleben eines Geheimdienstes mit Auskunftsrecht zur Aufarbeitung gibt es nur einmal nämlich in Deutschland auf der Welt
Sie ist also ein Kind der Wende. Leider wurde daraus nichts gemacht. Als erstes wurden die westdeutsche Politiker belastenden Dokumente vernichtet, die NSA-Papiere (die Strategische Zielliste der NSA in Deutschland ca. 15.000 Seiten die das MfS "besorgt" hatte und Namen und Ziele auch in der Bundesrepublik umfaßte wurde ohne Information des Parlamentarischen Kontrollorgans des Bundestages und ohne Sichtung an die USA zurückgegeben. Bestimmte Personengruppen Politiker beispielweise haben Sonderrechte was die Akten angeht. Die richtige Klassifikation der Namen (nicht jeder Name in einer Kartei ist gleichbedeutend mit IM-Tätigkeit) klappt bei der Bundesbehörde nie. Stattdessen wird immer gleich Panik geschriehen wenn ein Name auftaucht. Die Behörde dient damit als eine Art Inquisitionsbehörde, denn wer im Osten geboren ist könnte ja in seiner Jugendzeit eventuell oder doch nicht man weiß nichts genaues - mal in den Shredder-Schnipseln nachsehen... auf jeden Fall wäre es besser, wenn die BILD was erfährt damit der oder diejenige doch nicht das werden kann was sie sich vorgestellt haben. Und so dreht sich das Stasi-Rad immer weiter. Für DDR-De-Legitimierer, Kalte Krieger, Bürgerbewegte und Stasi-Leute selbst ist sie das ideale Instrument.
Ja auch Ex-Stasi-Leute. Die brauchte es um den Laden am Laufen zu halten aber das war lange der Elefant im Raum bis es nicht mehr ging. Ansonsten gibt es rund um diese Behörde eine große "Aufarbeitungsindustrie" deren Hauptaufgabe es ist zu diffamieren und so die Geldmaschine am Laufen zu halten.
Inzwischen wird aber die Geldmaschine geschlossen. Die Akten kommen dahin wo sie hingehören - ins Bundesarchiv nach Koblenz. Einge Akten bleiben in Außenstellen im Beitrittsgebiet als Zugeständnis an die Bürgerbewegten und falls jemand noch seine Akte sehen will - und deshalb nicht nach Koblenz reisen kann oder will.
Eine Behörde für die Akten und Dateien der ehemaligen Nachichtendienste der Bundesrepublik kommt erst nach der nächsten Revolution ...
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (11.04.2021 14:24).