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Avatar von Bergfalke
  • Bergfalke

mehr als 1000 Beiträge seit 27.07.2019

Wie schadete ihn die Überwachung?

Verlor er dadurch Aufträge, wurde das durch die "Dienste" bekannt ode rerst duch seine Klagen öffentlich.

Steckten die "Schlapphüte" Hinweise auf die Überwachung oder gar Inhalte potentiellen Mandanten zu? Wurde dessen anwaltliche Tätigkeit sabotiert?

Wo ist der konkrete Schaden?

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  • Avatar von XavierS
    • XavierS

    mehr als 1000 Beiträge seit 17.08.2020

    Antwort auf Wie schadete ihn die Überwachung? von Bergfalke.

    Telekommunikationsgesetz
    Welche neuen Überwachungsvorhaben Seehofers „Wunschliste des Grauens“ überdeckt

    Zuletzt sorgte die Forderung des Bundesinnenministeriums für Aufregung, in Zukunft für Nutzer:innen von Messengern eine Ausweispflicht einzuführen. Dabei ist das, was in der TKG-Novelle jetzt schon drin steht, gefährlich genug. Der Bundesrat will sogar einen direkten Zugang zu verschlüsselten Nachrichten.
    https://netzpolitik.org/2021/telekommunikationsgesetz-welche-neuen-ueberwachungsvorhaben-seehofers-wunschliste-des-grauens-ueberdeckt/

    Testpflicht und Impfpflicht durch die Hintertür genügen unserer GroKo-Regierung nicht. Nun soll auch noch eine Ausweispflicht kommen. Ob beim Kauf von Prepaid SIM-Karten oder bei der Nutzung von Messengern...

    BND-Gesetz
    Bundesnachrichtendienst erhält so viele Überwachungsbefugnisse wie noch nie

    Der Bundesnachrichtendienst darf jetzt Internet-Anbieter hacken und fast unbegrenzt abhören. Bundestag und Bundesrat haben das neue BND-Gesetz beschlossen. Vor ein paar Jahren waren solche Geheimdienst-Befugnisse ein Skandal. Nichtregierungsorganisation kündigen rechtliche Schritte an.
    https://netzpolitik.org/2021/bnd-gesetz-bundesnachrichtendienst-erhaelt-so-viele-ueberwachungsbefugnisse-wie-noch-nie/

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  • Avatar von joribo
    • joribo

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

    Re: Wie schadete ihm die Überwachung?

    Antwort auf Wie schadete ihn die Überwachung? von Bergfalke.

    der konkrete Schaden ist in solchen Fällen gar nicht nachzuweisen.

    Nehmen wir an, ein bespitzelter Mann bewirbt sich bei einer Firma. Die Firma holt sich über "vertrauliche Quellen" sämtliche Daten inklusive der Bespitzelung und lehnen ihn dann ohne jede Begründung ab. Oder denken sich irgendwas banales aus. Etwa "Qualifikationen passen nicht zur ausgeschriebenen Stelle"

    Fertig, aus. Keine Handhabe, keine Information. Die Firma wird ja nicht verraten woher die "vertrauliche Information" stammt.
    Das passiert dem Mann 5 mal und er ist im Berufsleben "fertig" und kann als Reiseleiter nach Laos in den Dschungel gehen.

    Die Industrie hat schwarze Listen. Und zu meiner Überraschung auch sämtliche Krankheitsdaten und ggfs eingenommene Medizin.

    Es gibt eine aktive Daten-Mafia, die mit Informationen handelt wie andere mit dem Kokain.

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  • Avatar von Bergfalke
    • Bergfalke

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.07.2019

    Auf alle Bürger kann die Volkswirtschaft nicht verzichten!

    Antwort auf Re: Wie schadete ihm die Überwachung? von joribo.

    Und wenn gegen oder über rjeden geschnüffelt wrd dann bleiben als oberverdächtig nur die ganz sauberen eben draussen vor.

    Medizin, wie wenig supergesunde ohne jede Medikation, nie beim Psychodok gewesende gibt es denn? Allergien, steife Knie, Magenprobleme und und und, jeder hat doch irgendwas.... Radrennfahrer, von Doping abhängig, Drogen, Aloholvielgenuss.............

    Wer nu die Superrosinen einstellen will findet keine Leute....

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  • Avatar von sys3
    • sys3

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.07.2000

    Antwort auf Wie schadete ihn die Überwachung? von Bergfalke.

    Bergfalke schrieb am 09.04.2021 12:24:

    Verlor er dadurch Aufträge, wurde das durch die "Dienste" bekannt ode rerst duch seine Klagen öffentlich.

    Steckten die "Schlapphüte" Hinweise auf die Überwachung oder gar Inhalte potentiellen Mandanten zu? Wurde dessen anwaltliche Tätigkeit sabotiert?

    Wo ist der konkrete Schaden?

    Die Antwort ist nur für Leute verstehbar, die nicht glauben, dass Grundrechte in € gemessen werden können. Solche Leute stellen aber die Frage erst gar nicht.

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  • Avatar von joribo
    • joribo

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.09.2013

    Antwort auf Auf alle Bürger kann die Volkswirtschaft nicht verzichten! von Bergfalke.

    Bergfalke schrieb am 09.04.2021 20:05:

    Und wenn gegen oder über rjeden geschnüffelt wrd dann bleiben als oberverdächtig nur die ganz sauberen eben draussen vor.

    Medizin, wie wenig supergesunde ohne jede Medikation, nie beim Psychodok gewesende gibt es denn? Allergien, steife Knie, Magenprobleme und und und, jeder hat doch irgendwas.... Radrennfahrer, von Doping abhängig, Drogen, Aloholvielgenuss.............

    Wer nu die Superrosinen einstellen will findet keine Leute....

    Im Moment doch, es ist ja ein extremes Überangebot an Arbeitskräften vorhanden und jegliche Märchen vom Fachkräftemangel sind herbeigelogen.

    Und die Auswahlkriterien sind pervers. Etwa, dass einer ein hochqualifizierter Fachmann sein kann in irgendeinem Bereich, dass er aber eine aus Sicht der Industrie "dunkle" Vergangenheit hat. Mal 1965 als Hippie Haschisch geraucht, 1968 beim SDS die roten Fahnen geschwenkt, Verbindungen zu irgendeiner K-Gruppe hatte zu Studienzeiten, was auch immer konkretes. Egal ob es 40 Jahre her ist und egal was er jetzt denkt.

    Dazu die wild brodelnde Gerüchteküche die die Headhunter aktivieren um die Auswahlkandidaten auszusortieren. Da wird ein ehemaliger Geschäftsführer massiv Dreck schleudern gegen einen klugen vorhersehenden Abteilungsleiter, der die Fehlentscheidungen des Chefs erkannt und massive Schwierigkeiten vorhergesagt hat. Hat Streit gegeben und der Abteilungsleiter ist gegangen. Firma danach Pleite. Natürlich wird nur der Chef befragt. Und dass er seine Firma ruiniert hat, ist egal. Geschäftsführer ist eben Geschäftsführer. Und dem Abteilungsleiter wird nicht etwa zugute gehalten dass er Fehlentscheidungen kritisierte, sondern man wirft ihm mangelnde Loyalität zu seinen Vorgesetzten vor.

    Wenn in Bewerbungen dann auch noch rauskommt dass der Mann vom Verfassungsschutz beobachtet wurde, ist das sein Todesurteil bei jeglicher Bewerbung.
    Man muss ja aussortieren. Auf jeden Posten bewerben sich 100. Die Headhunter suchen akribisch nach Gründen und machen auch von illegal beschafften Daten Gebrauch. Als ich selber Abteilungsleiter war und mit Hilfe von Headhuntern Leute für Gruppenleiterpositionen aussuchte, wurden mir solche Praktiken angeboten.

    Ich kann Geschichten erzählen, da würde so mancher TP-Leser sagen "OMG kaum vorstellbar, sowas von pervers, stimmt das wirklich?" Und ich würde antworten "Jawoll, genau so selber erlebt". Ist aber hier kein Platz für.

    Ergebnis des ganzen Systems ist, dass die Industrie dann geborene Versager einstellt. Yuppies, die sich mit Rhetorikschulung und vor dem Spiegel geübten Gesten und Sprüchen verkaufen. Ohne Werte für ihre Firma zu bringen. Vielleicht auch noch durch Parteibuch und Golfclub beim künftigen Chef Pluspunkte gesammelt. Aber "sauber".

    Ein Selbstmord-Phänomen der "freien Marktwirtschaft".

    Also ist jegliche Bespitzelung egal warum, auch ohne jeden Grund (etwa Denunziation oder Irrtum) beruflich tödlich. Firmenchef und Headhunter werden sagen "na da wird ja was dran sein, umsonst wird der Verfassungsschutz keinen bespitzeln, der ist bestimmt kriminell"

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  • Avatar von Ralf45
    • Ralf45

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.05.2008

    Re: Gut auf den Punkt gebracht

    Antwort auf Re: Auf alle Bürger kann die Volkswirtschaft nicht verzichten! von joribo.

    Danke!

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