Ansicht umschalten
  • Avatar von Bernhard Kuhn
    • Bernhard Kuhn

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.01.2000

    Antwort auf den schwedischen Massnahmenkatalog anwenden.... von Grober_Unfug.

    Schau dir die Kurve bitte mal genauer an: bei der ersten Welle starben anteilig tatsächlich in Schweden mehr Menschen, weil die Risikogruppen unzureichend geschützt wurden - dafür hatte sich die schwedische Regierung später entschuldigt. Bei den darauffolgenden Wellen starben in Deutschland trotz harter Massnahmen mehr Menschen als in Schweden. Das heißt, die Massnahme ware komplett nutzlos! Von der hießigen Regierung wird man dafür aber sicher keine Entschuldigung hören ...

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Bernhard Kuhn
    • Bernhard Kuhn

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.01.2000

    Antwort auf Re: Woran darf man denn noch sterben? von teutolith.

    teutolith schrieb am 27.07.2022 18:24:

    In der ersten Welle, als sich die Maßnahmen in Deutschland und Schweden noch nicht weitgehend glichen, sind dort umgerechnet fünfmal soviele Menschen an Covid gestorben wie hier.

    Die Risikogruppen sind in Schweden anfangs tatsächlich unzureichend geschützt worden! Die schwedische Regierung hatte sich dafür Entschuldigt.

    Die zweite und weitere Wellen sind ziemlich ähnlich verlaufen.

    In der kummulativen Kurve sieht man schön, dass Schweden in den folgenden Wellen deutlich aufgeholt hat - trotz wesentlich milderer Massnahmen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Zumsteinspitze
    • Zumsteinspitze

    mehr als 1000 Beiträge seit 27.05.2021

    Antwort auf Re: Woran darf man denn noch sterben? von teutolith.

    teutolith schrieb am 27.07.2022 17:30:

    Friedenslieber schrieb am 27.07.2022 17:11:

    Wenn man eine Coronainfektion vom Gesetz her minimieren will und dafür menschliche Kontakte einschränkt, dann soll man auch die Ursache für Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen einschränken, sprich z.B. Rauchen, Fleisch essen und Alkohol trinken strikt verhindern, oder aber es jedem selbst überlassen, welches Risiko er eingeht.

    Herz-Kreislauf-Krankheiten sind nicht ansteckend. Eine Covid-Infektion ist nicht nur für den Infizierten ein Risiko, sondern auch für alle um ihn herum. Die Maßnahmen dienten dazu, daß es nicht neben 340.000 Herz-Kreislauf-Toten auch noch zu 340.000 Covid-Toten kommt.

    Dann scheint die Impfkampagne ein Fehlschlag zu sein:

    https://praxistipps.focus.de/uebersterblichkeit-in-deutschland-die-aktuelle-offizielle-statistik_128473

    Provoziert wohl Herz-Kreislauf-Erkrankungen...

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.07.2022 03:49).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von teutolith
    • teutolith

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2014

    Antwort auf Re: Woran darf man denn noch sterben? von Bernhard Kuhn.

    Bernhard Kuhn schrieb am 28.07.2022 00:22:

    teutolith schrieb am 27.07.2022 18:24:

    In der ersten Welle, als sich die Maßnahmen in Deutschland und Schweden noch nicht weitgehend glichen, sind dort umgerechnet fünfmal soviele Menschen an Covid gestorben wie hier.

    Die Risikogruppen sind in Schweden anfangs tatsächlich unzureichend geschützt worden! Die schwedische Regierung hatte sich dafür Entschuldigt.

    Die heftigeren Schutzmaßnahmen in Deutschland haben also gewirkt, immerhin wird das einmal zugegeben. Und jetzt stell dir mal vor, wie die Zahlen ohne jede Maßnahme ausgesehen hätten, nicht einmal Isolierung bei erkannten Infektionen. Gassen plädiert dafür, infizierte Beschäftigte in Kranken- und Pflegeheime zu schicken, um die Personalnot zu lindern, solange sie selbst sich dazu fit genug fühlen. Daß die sich zur Arbeit schleppen werden, weil sie kriminell wenig verdienen, kommt ihm nicht in den Sinn. Ebensowenig, daß sie dort nicht nur auf Kollegen treffen, sondern auch auf besonders zu schützende Pflegebedürftige. Das ist der "schwedische Fehler" in Potenz.

    Die zweite und weitere Wellen sind ziemlich ähnlich verlaufen.

    In der kummulativen Kurve sieht man schön, dass Schweden in den folgenden Wellen deutlich aufgeholt hat - trotz wesentlich milderer Massnahmen.

    Die Maßnahmen in Schweden wurden schrittweise verschärft, hier wurden sie gelockert und weniger eingehalten. Die Maßnahmen haben sich angeglichen, die Ergebnisse auch.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.07.2022 07:01).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von teutolith
    • teutolith

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2014

    Antwort auf Re: den schwedischen Massnahmenkatalog anwenden.... von Bernhard Kuhn.

    Bernhard Kuhn schrieb am 28.07.2022 00:18:

    Schau dir die Kurve bitte mal genauer an: bei der ersten Welle starben anteilig tatsächlich in Schweden mehr Menschen, weil die Risikogruppen unzureichend geschützt wurden - dafür hatte sich die schwedische Regierung später entschuldigt. Bei den darauffolgenden Wellen starben in Deutschland trotz harter Massnahmen mehr Menschen als in Schweden. Das heißt, die Massnahme ware komplett nutzlos! Von der hießigen Regierung wird man dafür aber sicher keine Entschuldigung hören ...

    Das widerspricht sich doch direkt. Wenn die Maßnahmen in Deutschland "komplett nutzlos" gewesen wären, hätten sie die deutschen Risikogruppen nicht derart deutlich besser schützen können. Etwa vier von fünf schwedischen Toten hätten die erste Welle damals überleben können.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von xlrg
    • xlrg

    463 Beiträge seit 04.07.2001

    Antwort auf Re: Woran darf man denn noch sterben? von teutolith.

    teutolith schrieb am 27.07.2022 17:45:

    Diese Zahl ist natürlich nirgends verifiziert, da es dank Maßnahmen keine 340.000 Covid-Toten gegeben hat.

    Das ist wieder diese bullshit Argumentation - entspricht dem Klattschen um die Elefanten zu vertreiben https://de.wikipedia.org/wiki/Anleitung_zum_Ungl%C3%BCcklichsein#Die_verscheuchten_Elefanten.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.07.2022 08:26).

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Grober_Unfug
    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: den schwedischen Massnahmenkatalog anwenden.... von Bernhard Kuhn.

    In D. werden in vulnerablen Gruppen immer noch unzureichend geschützt.
    Fakt ist auch, das in Schweden prozentual mehr Menschen durch mangelnde COVID19 Schutzmassnahmen als in D. vom Leben zum Tode gebracht wurden.
    Hör mit mit dem schwedischen Todesmodel auf. (Die haben den Vorteil das sie total dünn besiedelt sind - sozusagen als natürlicher Wellenbrecher.)
    Wie viele Menschen willst Du auf dem Gewissen haben?
    Wenn es irgendwo eine Lösung zum Schutz der Alten gibt - dann bin ich hoch interessiert - bis dahin helfen nur Abstand, Maske und impfen (in der Reihenfolge.). Alles andere ist m.E. zumindst fahrlässige Inkaufnahme des Todes in den Heimen. Jeden Tag sterben in D. immer noch mehr als 100 Menschen an COVID19. Sollen das mehr werden?
    Ist das Dir noch nicht genug?

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Stimmy
    • Stimmy

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.01.2018

    Antwort auf den schwedischen Massnahmenkatalog anwenden.... von Grober_Unfug.

    Grober_Unfug schrieb am 27.07.2022 18:46:

    Wie selbstverliebt und Fakten igrnorant muss man sein um >10000 Menschen in D. den Tod zu wünschen? Was für eine moralische Verkommenheit in Reinkultur!

    Erstmal sollte man das Thema dafür im Ganzen betrachten. Die Maßnahmen sind auch bei weitem nicht kostenlos, auch wenn das argumentativ gern so hingestellt wird.
    Manche Leute haben sich wegen der Maßnahmen das Leben genommen. Bei Anderen haben die Maßnahmen zu psychischen oder auch körperlichen Folgeschäden geführt, die ihre Lebenserwartung verkürzen. Und so weiter.
    Die schlechtere Bildung von Schülern wegen dem ziemlich verbockten Homeschooling hat auch noch absolut unabsehbare Folgen.

    Dass die Zahl der Corona-Toten massiv aufgeblasen und bei Corona-Maßnahmentoten ziemlich weggeschaut wurde/wird, ist auch kein Geheimnis.

    Etwas offtopic sollte man diese Logik dann auch auf alle anderen Dinge anwenden.
    Es gibt z.B. Krankheiten, die eine erhebliche Suzidgefahr mit sich bringen, und gegen die es wirksame, etwas gefährliche Therapien gibt, die insbesondere im Einzelfall die beste Therapieoption für einen Patienten sein können. Konkret z.B. HSCT bei multipler Sklerose, ist in Deutschland nicht zugelassen.

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Grober_Unfug
    • Grober_Unfug

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2003

    Antwort auf Re: den schwedischen Massnahmenkatalog anwenden.... von Stimmy.

    Erstmal sollte man das Thema dafür im Ganzen betrachten. Die Maßnahmen sind auch bei weitem nicht kostenlos, auch wenn das argumentativ gern so hingestellt wird.

    Nö nur sie kosten einen Bruchteil der Lebensjahre wie COVID19 - gesamtgesellschaftlich gesehen.

    Manche Leute haben sich wegen der Maßnahmen das Leben genommen. Bei Anderen haben die Maßnahmen zu psychischen oder auch körperlichen Folgeschäden geführt, die ihre Lebenserwartung verkürzen. Und so weiter.
    Die schlechtere Bildung von Schülern wegen dem ziemlich verbockten Homeschooling hat auch noch absolut unabsehbare Folgen.

    Dafür wurde die Digitialisierunng der Schule um Jahrzehnte beschleunigt.

    Dass die Zahl der Corona-Toten massiv aufgeblasen und bei Corona-Maßnahmentoten ziemlich weggeschaut wurde/wird, ist auch kein Geheimnis.

    Hast Du vernünftige, belastbare Zahlen dazu?

    Etwas offtopic sollte man diese Logik dann auch auf alle anderen Dinge anwenden.
    Es gibt z.B. Krankheiten, die eine erhebliche Suzidgefahr mit sich bringen, und gegen die es wirksame, etwas gefährliche Therapien gibt, die insbesondere im Einzelfall die beste Therapieoption für einen Patienten sein können. Konkret z.B. HSCT bei multipler Sklerose, ist in Deutschland nicht zugelassen.

    EIn jedes Ding hat mindestens zwei Seiten.
    "Wat dem ihnen sin Uhl is dem anderen sin Nachtigal."
    Deshalb ist Medizin eine Evidenz basierte Wissenschaft, die von statistischen Resultaten lebt.
    Wer heilt hat Recht.
    Wer wie in Schweden die Leute verrecken läßt eher nicht so.....

    Bewerten
    - +
  • Avatar von Bernhard Kuhn
    • Bernhard Kuhn

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.01.2000

    Antwort auf Re: Woran darf man denn noch sterben? von teutolith.

    teutolith schrieb am 28.07.2022 07:00:

    Die heftigeren Schutzmaßnahmen in Deutschland haben also gewirkt

    Die drakonischen Massnahmen für Alle haben aber in den Folgewellen - wie aus der kummulativen Kurve ersichtlich - nicht so effektiv funkioniert wie die milderen Massnahmen in Schweden, die speziell auf die Risikogruppen zugenschnitten waren.

    Gassen plädiert dafür, infizierte Beschäftigte in Kranken- und Pflegeheime zu schicken, um die Personalnot zu lindern, solange sie selbst sich dazu fit genug fühlen.

    Und was ist mit Symtomlosen mit positiven PCR-Test?

    Daß die sich zur Arbeit schleppen werden, weil sie kriminell wenig verdienen, kommt ihm nicht in den Sinn.

    Da Stimme ich voll mit dir überein. Ist aber eine weiter Baustelle.

    Ebensowenig, daß sie dort nicht nur auf Kollegen treffen, sondern auch auf besonders zu schützende Pflegebedürftige. Das ist der "schwedische Fehler" in Potenz.

    Klar, den Fehler, den Schweden in der ersten Welle gemacht hat sollte man nicht wiederholen.

    Die Maßnahmen in Schweden wurden schrittweise verschärft, hier wurden sie gelockert und weniger eingehalten. Die Maßnahmen haben sich angeglichen, die Ergebnisse auch.

    Bei den Schweden gab es nie Lockdowns, niemand wurde irgendwo ausgesperrt und niemand wurde zu experimentellen gentechnischen Behandlungen genötigt - trotzdem sind die Ergebnisse seit der zweiten Welle in Schweden besser.

    Bewerten
    - +
Ansicht umschalten