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Avatar von An0nA
  • An0nA

13 Beiträge seit 12.10.2021

Wenn es wirklich um Gesundheit ginge

All die nötigenden Maßnahmen sollten eigentlich jeder*m die Augen darüber öffnen, dass es hier nicht (mehr) um Gesundheit in einem etwas anspruchsvolleren Sinn geht. 1 1/2 Jahre öffentlich-rechtlicher Pandemie-Diskurs haben einen ehemals komplexen Begriff auf eine einzige Bedeutung schmelzen lassen: die Freiheit des Körpers von einer (bestimmten) viralen Infektion.
Bereits die psychologischen und immunologischen Auswirkungen der Lockdowns wurden viel zu wenig beachtet (die Zunahme von Respiratorischen Atemwegsinfekten bei Kindern, mit denen die Kinderstationen alle Hände voll zu tun haben sind nur ein Beispiel dafür, wie die Maßnahmen gegen SARS-Cov2 nun von anderen Erregern gerächt werden und die psychologische Situation vieler, vor allem jüngerer Menschen, die Zunahme von Depressionen und Angstneurosen sollte allen Maßnahmen-Hardlinern zu denken geben).
Mit 2G kommt jedoch eine neue Qualität des psychologischen Terrors an die Tagesordnung. Und dieser Terror, das fürchte ich ehrlich, wird nicht wenige Menschen kaputt machen.
Es würde mich nicht wundern, wenn unter denjenigen, die sich aus guten Gründen gegen die Gießkannenimpfung entscheiden, eine nicht unbeträchtliche Zahl zu Patient*innen wird. Nicht etwa wegen Corona, sondern aufgrund des Spießrutenlaufs, den sie in dieser Gesellschaft zu absolvieren haben.

Das alles ist einfach nur noch absurd!

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  • Avatar von c.renée
    • c.renée

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.03.2011

    Antwort auf Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von An0nA.

    Soll schon Fälle geben, vor allem in der USA, dass Menschen eine Behandlung wegen sonstiger Krankheiten verweigert wurde.

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  • Avatar von w-j-s
    • w-j-s

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.11.2005

    Antwort auf Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von An0nA.

    Tja, du merkst an Corona nun, wie es einem ergeht, wenn man mit einem von oben diktierten Schwachsinn nicht einverstanden ist.

    Da du gendergerechten Neusprech verwendest, kann ich mir bei Leuten wie dir eine gewisse Häme nicht verkneifen. Bei Eurem missionarischem Eifer, den Neusprech unters Volk zu bringen und jene auszugrenzen, die das ablehnen, geht es mir runter wie Öl, wenn ihr nun selbst unter die ausgegrenzten fallt. Es ist eure eigene Medizin. Schmeckt sie? Wohl bekomm's.

    Nun zum Corona-Schwachsinn, denn Häme hin oder her, inhaltlich muss ich dir nolens volens weitgehend zustimmen. Die Vorschriften sind abstrus und vielfach ohne epidemiologischen Sinn.
    Die Nebenwirkungen sind beträchtlich. Boris Palmer mag zwar im Mai 2020 sich im Ton vergriffen haben, aber seine Aussage von damals beschreibt die Situation jetzt exakt richtig.

    Ich war gestern in einer Therme mit Sauna.
    3-G, damit kein Aufguss mit Wedeln, aber 50 Leute dicht an dicht beim Aufguss als Aromatisierung. Ohne Maske. (In der Schweiz müsste man da dann Maske tragen - in der Sauna, LOL).
    Im Restaurantbereich, der räumlich nicht vom Sauna-Bereich der Therme abgetrennt ist, dann Maskenpflicht außer am Platz.

    Welch schwachsinnige Regelungen. Hinsichtlich der Übertragung eines Virus ist diese zusätzliche Maskenpflicht in einem Teil des Raumes einfach nur eine hirnlose, unsinnige Vorschrift.

    2-G wäre nun in Saunen seit gestern auch möglich, da wäre dann Aufguss mit Wedeln und Restaurant ohne Maske gegangen.

    Ich falle übrigens doppelt geimpft unter 2G. Und natürlich bin ich für 2G in einer solchen Lokalität, dann hätte ich da Normalität.

    Oder gleich alle Restriktionen abschaffen. Jede(+) hat ein Impfangebot nun bekommen, die es wollte. Jetzt ist Corona für mich Privatsache. Bis August war es das nicht. Da war noch nicht jede doppelt geimpft, die geimpft werden wollte.

    Jetzt dagegen ist das der Fall.

    (+)Ich gendere auch: "jede" meint "jede Person". Das kann also auch ein Mann sein, so wie ein Patient oder Arzt eine Frau sein kann und ein Mitglied nicht notwendig divers ist.

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  • Avatar von siempre

    252 Beiträge seit 09.05.2018

    Antwort auf Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von An0nA.

    Es geht um etwas Anderes.

    Es geht um die Einübung einer Haltung, die die Menschen ganz zivil damit beschäftigt im Notfall eine ABC Maske zu tragen, weil der Feind aus ähnlichen Motiven gar chemische Waffen oder Gas in großer Weitreiche einsetzen würde, sollte es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung kommen, also nicht um eine Überlastung eines Gesundheitssystems. An Grippe sind schon immer tausende meist ältere Menschen gestorben und das hat keine Sau interessiert. Virologen werden schon auch wissen, worum es eigentlich geht?:-|

    Habe das auch gerade in den Nachrichten gelesen. Hat es früher geheißen, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen, dann ist die aktuellste Schreckensnachricht, wer sich nicht impfen lässt, soll auch nicht einkaufen dürfen. also auch nicht essen. Geht es noch faschistischer in unserer hochgelobten Demokratie?

    Italien mit seinen ganzen Maßnahmen ist dafür momentan das beste Beispiel.

    Hat man sich am Anfang der angeblichen Grippe oder Pandemie damit abgefunden, eine Maske zu tragen (wenn z.T. auch widerwillig) mit der Auskunft, dass man zumindest sich und andere nicht gefährdet und der Zustand auch länger anhalten könnte (so lange das Virus virulent ist), wird die Sache, was bürgerliche Freiheiten betrifft, allmählich brandgefährlich und man neigt sogar zu den abstrusesten Verschwörungstheorien, weil da schon eine Art Unterwerfung gefordert wird, die man für sich selbst und andere gar nicht will.

    Die nächste Krise wird dann vielleicht ein Krieg werden und die Leute sind dann schon so eingeschüchtert, dass sie ohne Widerstand wieder mal mitmachen.

    Man kann sich also durchaus die Frage stellen. Lugt der Faschismus nicht durch altbekannten Figuren wie Hitler, Mussolini oder Franco um die Ecke sondern ganz einfach durch CORONA?

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  • Avatar von Es ist ernst
    • Es ist ernst

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.03.2020

    Antwort auf Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von An0nA.

    An0nA schrieb am 16.10.2021 17:49:

    jeder*m

    Patient*innen

    Muss der Mist sein? Macht dein inhaltlich sehr gutes Posting unnötig schwer lesbar.

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  • Avatar von An0nA
    • An0nA

    13 Beiträge seit 12.10.2021

    Antwort auf Re: Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von w-j-s.

    @w-j-s

    Du schmeißt mir jetzt aber ein bisschen viel durcheinander: Dass ich gendere, schließt erst einmal niemanden aus, sondern geschieht in der Absicht, alle einzuschließen. Was den Zusammenhang von Sprache und Denken betrifft, gibt es unterschiedliche Positionen, das ist mir bewusst und ein philosophisch alter Hut. Ich persönlich neige im Moment zu der (vielleicht utopisch-naiven) Vorstellung, dass es sich lohnen könnte, ein bisschen mit den Möglichkeiten der Sprache (die sich übrigens permanent verändert) zu experimentieren, in der Hoffnung, im Kleinen auf bestehende Machtverhältnisse einzuwirken. Das ist ein Bottom-up-Approach, eine individuelle Entscheidung. Von Top-down-Sprachregeln halte ich hingegen nichts.
    Du kannst sprechen, wie Du willst, wenn Du - wie Du es ja auch getan hast - andeutest, dass Du alle meinst und ich werde Dir zuhören, ohne Dich für Deine Sprache zu verurteilen.
    Jeder Dogmatismus liegt mir fern und das gilt auch für einige andere Leute, die sich gerade ein bisschen an Sternchen erfreuen. (Lass uns doch das bisschen Glitzer!).

    Aber gerade im Zusammenhang mit der Kritik an Corona-Maßnahmen war es mir auch wichtig, meinen politischen Hintergrund zu markieren. Es nervt mich nämlich gewaltig, dass viele Leute den Eindruck haben, diese Kritik komme vornehmlich aus konservativen bis rechten Kreisen und bsw. Anarchist*innen seien seit Neuestem Verfechter*innen staatlicher Repressionen.

    Und ja, ich bin auch darüber entsetzt, dass die so genannte "Wokeness" vieler meiner ehemaligen Mitstreiter*innen bei den mit der Pandemie assoziierten Spielarten von Ausgrenzung aufhört!

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  • Avatar von An0nA
    • An0nA

    13 Beiträge seit 12.10.2021

    Antwort auf Re: Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von Es ist ernst.

    Ach kommt schon - stellt Euch doch nicht so an!
    : )

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  • Avatar von Gerardo
    • Gerardo

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.03.2019

    Antwort auf Re: Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von An0nA.

    Größte Pandemie seit 100 Jahren?
    https://haunebu7.files.wordpress.com/2021/03/image-19.png

    2018 gab es 4 mal so viele schwere Atemwegserkrankungen in den Kliniken wie jetzt !

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  • Avatar von KillingTime
    • KillingTime

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.01.2014

    Antwort auf Re: Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von Gerardo.

    Gerardo schrieb am 17.10.2021 14:48:

    https://haunebu7

    srsly?

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  • Avatar von w-j-s
    • w-j-s

    mehr als 1000 Beiträge seit 24.11.2005

    Antwort auf Re: Wenn es wirklich um Gesundheit ginge von An0nA.

    Zunächst zu Corona:
    Ich bin doppelt geimpft und ich kann die Impfskepsis aus naturwissenschaftlicher Sicht nicht nachvollziehen.

    Das ist der eine Aspekt. Der andere ist aber, dass du (wie ich beim Gendern), nun erfährst, dass wir in einer Schwarz-Weiß-Welt leben, wo du sofort ausgegrenzt wirst, wenn du anderer Meinung bist und dann auch gesellschaftlich sanktioniert wirst.

    Es stellt sich bei Corona die Frage der Verhältnismäßigkeit. In der aktuellen Welle gibt es bis dato sehr wenige Tote - in der Größenordnung einer üblichen Grippewelle - und wir müssen uns damit abfinden, dass Covid-19 endemisch bleibt.

    Wir nehmen auch andere Risiken wie Rauchen, Alkohol, andere Krankheiten, in Kauf.

    Die Kollateralschäden durch Lockdown oder vernichtete berufliche Existenzen durch die Corona-Auflagen dürften beträchtlich sein - sie wurden praktisch ignoriert.

    Wir haben Massenmedien, die jede Mücke zum Elephanten machen, wo Tweets die Schlagzeilen dominieren, statt Twitter als Medium zu ignorieren.

    Im Falle Corona ist das nicht gut.

    Nun zum Gendern: ich kann die Motive der Genderisten zwar nachvollziehen, ich teile aber nicht die Argumentation. Grammatisches Geschlecht grenzt nicht aus, sonst wäre die Gleichberechtigung in anderen Sprachräumen weiter.

    Gendern wird auch mittlerweile von oben diktiert, da Behörden und öffentlich-rechtlicher Rundfunk oder Arbeitgeber einen zum Gendern nötigen.

    Es geht da um Herrschaft über den gesellschaftlichen Diskurs. Wer nicht die von oben diktierte Terminologie benutzt, ist draußen.

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